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Zimmermannsgesellen: Nach drei Jahren den letzten Weg gemeinsam

SCHWERTE Zimmermann Robin Franke machte gestern mit fünf weiteren Gesellen Station in Schwerte. Auf der „Walz“, den Wanderjahren eines Handwerkers, war die Ruhrstadt der letzte Halt vor seiner Heimat Hagen. Dorthin führte der letzte Teil seines Wegs, den er nicht allein gehen musste.

Zimmermannsgesellen: Nach drei Jahren den letzten Weg gemeinsam

Nach drei Jahren Wanderschaft blickt Zimmermann Robin Franke (vorne) seiner Heimat Hagen entgegen. Im Hintergrund stehen seine Wandergesellen, die ihn gemäß der Tradition auf dem Heimweg begleiteten.

Bei Wacholderschnaps und Bier saßen Franke und seine Reisebegleiter aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Thüringen, Sachsen und der Schweiz in der Gaststätte „Zur Waage“. Die Stimmung war gelöst bis fröhlich – schließlich liegen drei Jahre und ein Tag der Rastlosigkeit hinter Franke. „Es ist üblich, dass man auf dem Heimweg von anderen Gesellen begleitet wird“, sagte er in schwarzen Cord gekleidet und den Zimmermanns-Hut tief ins Gesicht gezogen.

Die Walz führte von der Schweiz bis nach Dänemark Auf der Walz kam er weit umher. Von Köln aus reiste er in die Schweiz, nach Frankreich, Tschechien, Polen und Dänemark. Auf jeder Station bot er seine Handwerker-Dienste an und schlief in speziellen Herbergen für seine Zunft. Franke bereute trotz ab und an schwieriger Zeiten keine Minute der Reise: „Ich bin selbstständiger geworden und habe gelernt über den Tellerrand zu blicken.“

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