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Brücken marode: Sanierung ja, aber wann?

SELM „Über sieben Brücken musst du gehen“ heißt es in einem deutschen Schlager. Nicht mit sieben, sondern nur mit vier Brücken beschäftigte sich der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt. Und diese vier Brücken – am Parkweg, Disselbrede, Luisenstraße und Röhrweg – hatten es in sich. Denn alle vier sind laut Gutachten sanierungsbedürftig.

Brücken marode: Sanierung ja, aber wann?

Sehr baufällig präsentiert sich die Brücke am Parkweg.

Die Brücke an der Disselbrede bzw. am Röhrweg stellen sogar eine Gefahr dar. Daher wurde hier das Befahren mit PKW bereits vor geraumer Zeit untersagt. Nun geht es jedoch darum, wie und in welcher Reihenfolge diese Brücken saniert werden. Auf die Stadt kämen nämlich bei einer Sanierung erhebliche Kosten zu. Alleine die Brücke am Parkweg würde mit Sanierungskosten von bis zu 230 000 Euro zu Buche schlagen. Geld, das die Stadt nicht hat. Höchste Priorität für Brücke an der Disselbrede In einer vor der Ausschusssitzung durchgeführten Ortsbesichtigung machten sich die Ausschussmitglieder ein Bild von der Situation. Jürgen Werner von der Unteren Wasserbehörde des Kreises stand beratend zur Seite. Er räumte in der anschließenden Sitzung der Brücke an der Disselbrede die höchste Priorität ein. „Hier sollte vielleicht schon in diesem Jahr etwas getan werden“, so Werner.Ausschuss vertagt Entscheidung Prinzipiell befand der Ausschuss, dass die Brücken auch saniert werden sollten. Unklar war sich der Ausschuss jedoch darüber, wie weiter zu verfahren sei. Einige Mitglieder wollten die Verwaltung bereits jetzt beauftragen, weitere Informationen über Sanierungskosten von Fachbüros einzuholen. Dafür stehen im aktuellen Haushalt 18 000 Euro parat. Dies würde jedoch maximal für zwei Brücken reichen. Da der externe Berater Michael Mutter in zwei Wochen sein Eckwertepapier zur Haushaltskonsolidierung in den Rat einbringt, stellte der Ausschuss daher diese Entscheidung noch einmal zurück.

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