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Fußball: Alexander Hellmich im Interview

„Der SuS Olfen ist meine Familie“

Olfen Alexander Hellmich spielt beim SuS Olfen in der Fußball-Kreisliga A. Und wird das auch wohl in Zukunft noch tun. In welcher Liga ist ihm egal.

„Der SuS Olfen ist meine Familie“

Alexander Hellmich ist ein Olfener Urgestein – und wird es bis zum Karriereende wohl auch bleiben. Foto: Fleckmann

Fußball-Kreisligist SuS Olfen ist aus der Bezirksliga abgestiegen. In der Kreisliga stand jetzt lange Zeit der direkte Wiederaufstieg auf der Agenda. Mittlerweile bröckelt das Projekt. Doch der Verein bleibt ruhig. Und einer bleibt besonders gelassen: der 25-jährige Alexander Hellmich. Ein Olfener Urgestein.

RN-Mitarbeiter Marvin K. Hoffmann hat sich mit dem Linksverteidiger über seine Zukunftspläne, den möglichen Aufstieg und die Stimmung innerhalb der Mannschaft unterhalten.

Sie haben den Abstieg mitgemacht und haben dem SuS Olfen dennoch die Treue gehalten. Warum?

Der SuS Olfen ist meine Familie. Ich spiele gerne in Olfen, das ist ja meine Heimatstadt – hier fühle ich mich pudelwohl. Ich habe mir in den Kopf gesetzt: Ich werde für keinen anderen Verein mehr spielen.

Vielleicht spielen Sie ja auch in der nächsten Saison bereits wieder in der Bezirksliga. Wie groß ist die Chance?

Wir müssen hoffen, dass Billerbeck noch Punkte liegenlässt und wir alle holen. Es ist aber schwierig. Dieses Jahr ist für mich eher ein Überbrückungsjahr.

Als linker Verteidiger könnten Sie auch mal Impulse nach vorne geben. Braucht Ihr Team so etwas, um oben dranzubleiben?

Wir schießen nicht so viele Tore in letzter Zeit und vergeben viele Chancen, die drin sein müssen. Wir kommen über die Geschlossenheit und sind ein Team. Wir haben keine einzelnen Spieler, die herausragen. Deswegen müssen alle generell mehr nach vorne spielen.

Und wie ist die Stimmung in diesem Team?

Wir haben weiter Spaß am Spiel. Es ist halt nur ärgerlich, wenn man dreimal pro Woche trainiert und man sich dann am Wochenende dafür nicht belohnt.

Was müsste denn anders oder besser laufen?

Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken, wenn wir mal ein Gegentor kassieren. Außerdem müssen wir bei einer Führung ruhiger werden und dürfen nicht jedem Ball sofort hinterherrennen, der ins Aus geht.

Anfangs haben Sie gesagt, Sie wollen den Verein nicht mehr wechseln – auch wenn der direkte Wiederaufstieg nun tatsächlich nicht mehr gelingt?

Ich bin 25 Jahre alt und möchte auf keinen Fall mehr woanders spielen. Selbst, wenn es mit dem Aufstieg in dieser Saison nicht klappt. Dann spiele ich noch eine Saison in der Kreisliga und wir steigen im nächsten Jahr auf.

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