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Wolky und Bukowski

Duo ist verlängerter Arm des Ordnungsamtes

SELM Dem strengen Blick von Jörg Bukowski und Hartmut Wolky entgeht nichts. "Da, schon wieder eine neue Flasche", sagt Bukowski und hebt die zerbrochene Bierflasche auf. Bukowski und Wolky arbeiten für den Stadtservice, sie sind so etwas wie der verlängerte Arm des Ordnungsamtes.

Duo ist verlängerter Arm des Ordnungsamtes

Jörg Bukowski (l.) und Hartmut Wolky im Gespräch mit Schwimmmeister Dirk Gerstner.

Täglich machen die Angestellten des Stadtservice in Selm, Bork und Cappenberg ihre Runden, schauen nach dem Rechten, gucken, ob alles in Ordnung ist.  In Ordnung ist am Diensagmittag an der Hauptschule, dem ersten Anfahrtspunkt, nicht alles. Zwei zerbrochene Flaschen liegen vor der Turnhalle. „Die waren gestern noch nicht da“, sagt Bukowski und wirft die Flasche in den Mülleimer am Eingang der Halle. Sonst ist es hier ruhig.

 Weiter geht es über den Friedhof hin zur Grundschule Auf den Äckern. Bukowski schaut, ob alle Türen verschlossen sind. Durch den Borker Dorfkern geht es zum Nierfeld. Am Spielplatz dort war es früher selten ruhig, doch heute stört nichts die Idylle. Sauber und aufgeräumt ist der Platz, in der Ferne hört man nur das Brummen eines Rasenmähers. Wolky und Bukowski gehen ein paar Meter an der Bahnstrecke entlang, grüßen einige Radler, die es sich auf einer Bank bequem gemacht haben.

 Wolky hakt den Punkt auf der Liste ab, notiert An- und Abfahrtzeit. 21 Punkte umfasst die Liste, die die beiden in ihrer Schicht kontrollieren. „Aber wir fahren noch viele andere Bereich täglich an“, sagt Wolky. Ob Schulen oder Freibad – auch hier wird nach dem Rechten geschaut.  Über die Kreisstraße geht es nach Selm. Vor dem Bürgerhaus wird geparkt und der Bereich rund um das Bürgerhaus untersucht. Heute ist es ruhig, auch an der Burg Botzlar, die Enten im Teich quaken, der Wind raschelt in den Bäumen. Entlang der Kreisstraße sehen die beiden nichts Außergewöhnliches auf ihrer ersten Runde. Weiter zum Freibad.

 Auch hier kommen Wolky und Bukowski regelmäßig vorbei. Da in den vergangenen Wochen häufig ins Schwimmbad eingebrochen wurde, hat der Stadtservice ein wachsames Auge auf das Bad. Schwimmmeister Dirk Gerstner empfängt die beiden freundlich. „Alles ruhig heute“, sagt er. Auch dass am Wochenende zuvor die Hecken im Eingangsbereich geschnitten wurden, freut Gerstner. „Vorher konnten sich darin Jugendliche immer verstecken“, erklärt Bukowski. Jetzt ist der Bereich einsehbar. „Hoffentlich ist jetzt Ruhe“, sagt Gerstner und verabschiedet das Duo.

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