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Edelstahl-Skulptur steht nun am rechtmäßigen Platz

Kunstwerk am Kreisverkehr in Selm

Die Edelstahl-Skulptur wurde am Sonntag zur Wiese vor dem Hallenbad am Sandforter Weg gebracht. Im Vorfeld hatte es viel Rummel um den richtigen Standort gegeben – jetzt steht es endlich. Ohne Hindernisse ist der Transport allerdings nicht verlaufen.

Selm

von Aileen Kierstein

, 10.06.2018
Edelstahl-Skulptur steht nun am rechtmäßigen Platz

So wird die Skulptur erst nach ihrer Enthüllung am Donnerstag wieder aussehen. © Aileen Kierstein

Es ist ein ungewöhnliches Bild: Ein fünf Meter hohes Kunstwerk aus drei ineinandergreifenden Edelstahlringen fährt, begleitet von Polizei und Stadtwerken, durch die Stadt zum Kreisverkehr Kreisstraße/ Sandforter Weg.

Die Metall-Manufaktur Polenz hat den Transport des 1638 Kilo schweren Kunstwerks übernommen. Geschäftsführer Bernd Eggenstein war schon im Vorfeld zuversichtlich: „Das wird laufen.“

Und es lief am gestrigen Sonntag. Vom Buddenberg ging es, meist auf beiden Fahrstreifen, über die Werner Straße zur Neuen Werner Straße – von da aus auf die Kreisstraße. „Das ist die einzige Stelle, an der es problematisch werden könnte. Wir müssen eventuell Kabel anheben“, sagte Stadtmitarbeiter Nordbert Zolda mit Blick auf die Baustellenampeln schon am Freitag. Und er hat Recht behalten. Kurz hinter der Kurve versperrten besagte Kabel die Weiterfahrt. Doch die Mitarbeiter der Firma Polenz hatten sich vorbereitet: Mit einer Dachlatte konnten sie das Kabel anheben, den Transporter weiterfahren.

Edelstahl-Skulptur steht nun am rechtmäßigen Platz

Doch nicht so problematisch: Mit einer Dachlatte konnten die Kabel der Baustellenampeln angehoben werden. © Aileen Kierstein

Ziel erreicht

Von dort aus waren es nur noch wenige Meter bis zum Grünstreifen am Hallenbad. Viele Schaulustige hatten sich versammelt, um das Kunstwerk, was von jetzt an fester Bestandteil des Stadtbildes ist, zu begrüßen. Eine Platzierung direkt auf dem Kreisverkehr hatte Straßen.NRW untersagt. Eine Viertelstunde hat der Transport gedauert, „der einfachste Teil“, wie Tobias Zumholz von der Firma Polenz scherzte. Eine weitere halbe Stunde verging, bis die Skulptur sicher an Ort und Stelle stand.

Doch noch dürfen nicht alle Selmer das Kunstwerk betrachten. Die Feuerwehr hat es nur wenige Minuten später in eine Plane verpackt. Alle Selmer, die die Skulptur von Alfred Gockel am gestrigen Sonntag nicht sehen konnten, haben am Donnerstag die Gelegenheit. Dort wird der Künstler sie enthüllen.

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