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Schwimmen: Frühe Starts schwächen Marvin

BORK Etwas enttäuscht kehrte Marvin Siegel von den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen aus Berlin zurück. Marvin hatte sich über die 50m und 100m Freistil für diese Meisterschaft qualifiziert und in den vergangenen Wochen mehrfach die Qualifikationszeiten unterboten.

Schwimmen: Frühe Starts schwächen Marvin

Marvin Siegel kehrte enttäuscht von den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften zurück.

An der mehrtägigen Veranstaltung auf höchstem Leistungsniveau nahmen 271 Vereine teil. Die Aktiven absolvierten von Mittwoch bis Sonntag (11.- 15. Juni) 4134 Starts.

Marvin gin am Donnerstagmorgen über 100m Freistil das erste Mal an den Start. Dieser Wettkampf fand bereits um 9 Uhr statt. Leider war Marvin hier etwas vom Pech verfolgt. Unmittelbar nach dem Startsprung verrutschte in der Eintauchphase die Schwimmbrille und drückte dem Schwimmer in die Augen. So in der Sicht beeinträchtigt, konnte Marvin seine Bestzeit nicht bestätigen und verfehlte auch die Qualifikationszeit knapp.

Mit einer entsprechenden Portion Wut im Bauch, ging der Selmer Sportler des Jahres dann am Sonntag hoch motiviert auf die Freistilstrecke über 50m. Auch dieser Start erfolgte für Marvin ungewohnt und sehr früh um 9 Uhr.

Gegen die starke Konkurrenz konnte der Selmer hier aber gut mithalten. Er verpasste zwar knapp seine Bestzeit, blieb aber deutlich unter der Qualifikationsnorm. Bei einem sehr engen Endergebnis verfehlte er das Finale nur um 0,31 Sekunden und belegte einen guten 17. Platz.

Frühe Tageszeit problematisch

Rückblickend musste der Schwimmer feststellen, dass es für ihn problematisch ist, zur ungewohnten frühen Tageszeit seine Bestleistung abzurufen. Um hier in einen entsprechenden Rhythmus zu kommen, müsste Marvin mehrmals täglich und bereits vor der Schule trainieren. Viele jugendliche Spitzenschwimmer verfahren bereits nach diesen Trainingseinteilungen.

Leider ist für Marvin ein Frühtraining mit Blick auf die hiesige Bäderlandschaft und aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Dass Marvin trotzdem in der Spitze mithalten kann, zeugt von seinem großen Talent.

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