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Segelfliegen: Starts im Minutentakt

BORK Auch wenn es der Wettergott, wie schon in den beiden voraufgegangen Jahren, nicht ganz so gut meinte, verlief der dritte Gastflugtag, der von den Luftsportvereinen Wanne-Eickel, Datteln und vom PSV Bork in den Borkenbergen veranstaltet wurde, zur Zufriedenheit der drei Veranstalter. Nachdem Piloten und Besucher in die Luft gegangen waren, lockte ide Hangarfete.

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>Uwe Weber, Sebastian Heßner und Andreas Göhrs (von links) leiten die Borker Flugsportabteilung.

Die Gastflugtage des PSV Bork am Flugplatz Borkenberge waren gut besucht.

Das Seil spannt sich. Wie von Geisterhand gezogen setzt sich das bereit stehende Segelflugzeug in Bewegung und hebt wenig später ab in die Lüfte. An Bord ein erfahrener Pilot und hinter ihm sitzt ein Gast mit einem etwas mulmigen Gefühl. Dieser Vorgang wiederholt sich fast hundert Mal, denn kaum befindet sich der Segler in der Luft, rollt ein Wagen bereits das nächste Flugzeug heran.

Wer sich nicht den aufstrebenden Winden anvertrauen will und sich die Gegend trotzdem rund um die Borkenberge ansehen möchte, steigt in ein Motorflugzeug. Auch diesen Service bieten die drei Veranstalter. In kurzer Zeit haben Uwe Weber und Sebastian Heßner von der Borker Segelflugabteilung alles geregelt.

Besucher bekommen Einblick in die Technik

"Ich habe es mir überlegt, ich versuche es doch mal", hat sich ein Besucher durchgerungen. Kein Problem, schon steht ein Fahrzeug bereit und bringt die Interessenten zum Startplatz, wo sich mittlerweile eine große Gruppe gebildet hat. Zunächst wird dem Fluginteressenten die Technik am Segelflugzeug erklärt. Dann wird der Fallschirm umgelegt und noch einmal alles durchgesprochen. Der Fluggast zwängt sich in das enge Cockpit und die Glaskuppel wird verschlossen. Der Sicherheitspilot meldet über Funk den Flug an und gibt die Startbereitschaft bekannt.

Am anderen Ende der Rollbahn legt Monika Jebavy vom Luftsportverein Datteln den Hebel um und die tonnenschwere Seilwinde schleppt das Segelflugzeug an, das wenig später in die Lüfte abhebt. Der Himmel ist wolkenverhangen. "Bei Sonne haben wir bessere Thermik, deshalb müssen wir uns heute auf Kurzflüge beschränken" erklären Ludger Wilde und Peter Michael.

Einige Gäste verspüren plötzlich Lust, mit einem Hubschrauber zu fliegen. Uwe Weber, setzte alle Hebel in Bewegung, erwischte den Hubschrauberpiloten bei einer Veranstaltung in Dorsten und konnte ihn von dort zu den Borkenbergen locken. Die Freude bei den Interessenten ist groß, denn damit erfüllen sich weitere Wünsche.

Hangerfete im Anschluss

Während auf dem Flugplatz fast im Fünf-Minutentakt gestartet und gelandet wird, stimmen in der Lagerhalle die Musiker der Band "Assindia 7 " ihre Instrumente für die abendliche Hangerfete. Nach dem Gastflugtag finden sich rund 300 Gäste ein, um abzurocken. "Gefreut haben wir uns über den Besuch der Fliegerfreunde des Flugsportvereins Lünen, zu denen wir schon seit vielen Jahren ein besonders gutes Verhältnis haben. Im Laufe des Tages waren auch die Radsportler des PSV Bork zu besuch.

"Wir haben durchweg positive Resonanz erhalten, es war eine gelungene Veranstaltung" zog Uwe Weber Bilanz. Er leitet mit Sebastian Heßner (Geschäftsführer) und Andreas Göhrs (Kassierer) die Flugsportabteilung des PSV Bork.

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>Uwe Weber, Sebastian Heßner und Andreas Göhrs (von links) leiten die Borker Flugsportabteilung.

Die Gastflugtage des PSV Bork am Flugplatz Borkenberge waren gut besucht.

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