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Staffeleinteilung: Herbern unglücklich - SVS freut sich auf Derby

KREISGEBIET Für wenig Begeisterung hat die Staffeleinteilung des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen (FLVW) in Herbern gesorgt. Demnach wird der SV Herbern nach nur einem Jahr in der Bezirksliga 9 in die Gruppe 8 „zurückversetzt“. Das bringt den Blau-Gelben zwar ein attraktives Derby gegen den SV Südkirchen – aber auch zahlreiche Spiele auf den ungeliebten Ascheplätzen im Dortmunder Raum.

Staffeleinteilung: Herbern unglücklich - SVS freut sich auf Derby

Nach dem späten Klassenerhalt in Holzwickede dürfen die Südkirchener auch nächstes Jahr in der Bezirksliga 8 jubeln.

SVH-Vorsitzender Werner Heitmann (Foto links) kann der neuen Staffeleinteilung daher wenig abgewinnen. „Wir sind nicht erfreut über diese Entscheidung. Schließlich haben wir ja nicht ohne Grund im letzten Jahr einen Antrag gestellt, in die Gruppe 9 zu kommen“, sagt Heitmann.

Nach nur einer Saison und Platz vier in der Tabelle jetzt also die Rolle rückwärts – für Heitmann ärgerlich: „Wir waren mit dieser Liga und vor allem mit den Plätzen sehr zufrieden.“ Es sei aber wohl das Schicksal des SVH, im Randgebiet zu liegen und somit potenziell immer für mehr als eine Bezirksligastaffel in Frage zu kommen.

„Müssen damit leben“

Trainer Ralf Dreier, der in Holzwickede wohnt, darf sich zumindest über eine kürzere Wege zu den Plätzen freuen. Ansonsten hält sich auch seine Begeisterung in engen Grenzen. Dreier pragmatisch: „Wir können die Einteilung nicht verändern und müssen mit ihr leben.“ Und die Derbys gegen Südkirchen? Klar, zwei schöne Spiele, sagt Dreier. Aber: „Auch dort werden nur drei Punkte vergeben.“ Etwas euphorischer sieht der Kontrahent vom Böckenbusch die neue Situation. „Nachdem wir im letzten Jahr überhaupt kein Derby hatten, freuen wir uns natürlich auf Herbern. Das sind immer sehr emotionale Spiele“, weiß Christoph Haub (Foto rechts). Der Sportliche Leiter der SV Südkirchen freut sich zudem, dass auch der Königsborner SV wieder in die Liga zurückkehrt. „Ein Rasenplatz mehr“, so Haub.

Davaria muss öfter spielen

Auch für den ehemaligen Verbandsligisten Davaria Davensberg ändert sich in der neuen Spielzeit einiges. Die Spielklasse der Davaren heißt jetzt Westfalenliga 1 und wird im Vergleich zur alten Verbandsliga, in der zuletzt nur 15 Mannschaften spielten, um drei Teams auf 18 aufgestockt. Das Team von Trainer Heiko Ueding trifft neben vielen „Altbekannten“ auf sechs neue Kontrahenten – DJK GW Nottuln, Eintracht Rheine, SC Wiedenbrück, SpVgg. Erkenschwick, SV Lippstadt und TuS Dornberg.

Bezirksligist Union Lüdinghausen bleibt indes in der vertrauten Staffel 11, wo es künftig zum Stadtderby mit Aufsteiger Fortuna Seppenrade kommt.

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