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Volksbank zieht positive Bilanz

SELM Als sicherer Hafen in stürmischen Zeiten hat sich die Volksbank Selm-Bork/Altlünen im letzten Jahr präsentiert. „Mit der Hypothekenkrise im amerikanischen Bankenmarkt haben sich manche Institute massive Verluste eingehandelt. Das betrifft jedoch nicht die Volksbank Selm-Bork/Altlünen“, so Volksbank Vorstand Heinrich Lages.

Volksbank zieht positive Bilanz

Zog eine positive Bilanz: August Frerick.

Die Bilanzsummen hat sich 2007 zwar im Gegensatz zum Vorjahr um 2,7 Prozent auf nun 219 Millionen Euro verringert, dies ist aber dem veränderten Anlegeverhalten der Kunden geschuldet. „Statt in Spareinlagen wurden die Gelder vorzugsweise in Wertpapiere und Anlagekonten der genossenschaftlichen Investmentgesellschaften angelegte“, erklärte Vorstand August Frerick. Gegenüber dem Vorjahr hat sich nämlich der Bestand in den Kundendepots um 17,2 Prozent auf nun 28,6 Millionen Euro erhöht. Das Anspringen des gesamtwirtschaftlichen Konjunkturmotors hat auch die heimische Volksbank positiv zu spüren bekommen. „Bei den Krediten gab es eine Nachfrage auf breiter Ebene“, betonte Heinrich Lages. Aber auch die Volksbank tat einiges, um die heimische Wirtschaft anzukurbeln. So wurde die Filiale auf der Ludgeristraße renoviert. Insgesamt 734 000 Euro investierte die Volksbank im vergangenen Jahr.

Keine riskanten Kreditgeschäfte „Wir legen großen Wert darauf, dass wir diese Aufträge dann an unsere Kunden vergeben können“, so Frerick. So seien 80 Prozent der beteiligten Handwerker aus der eigenen Kundschaft gewesen. Die Bankenkrise im letzten Jahr hatte keine große Auswirkung auf die Volksbank. „Wir halten es mit dem Sprichwort, Schuster bleib bei deinen Leisten“, führte Lages aus, dass die Volksbank sich nicht riskante Kreditgeschäfte eingelassen hat.

Damit können die beiden Vorstände auch die Kunden beruhigen. „Wir werden keine Kredite verkaufen“, so Frerick. Trotzdem gebe es eine allgemeine Vertrauenskrise im Bankensektor, wo die Volksbanken aber noch gut abschneiden. Gestern stellten die Vorstände diese Zahlen auch der Vertreterversammlung vor, die im Schloss Cappenberg tagte. Vorgeschlagen wurde, wie in den letzten Jahren, eine Dividende von 6 Prozent für die insgesamt 12829 Mitglieder.

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