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Westfalia Vinnum startet mit vier weiteren Neuzugängen in die Vorbereitung

Westfalia Vinnum

Mit vier weiteren Neuzugängen ist Westfalia Vinnum in die Vorbereitung gestartet – früher als alle anderen Vereine. Dass Coach Frank Bidar bei dem guten Kader mit Platz fünf zufrieden wäre, ist kaum vorstellbar.

Vinnum

01.07.2018
Westfalia Vinnum startet mit vier weiteren Neuzugängen in die Vorbereitung

Westfalia Vinnum ist in die Vorbereitung gestartet. © Reith

Torwart Patrick Roser versuchte, Mittelfeldspieler Yusuf Demir zu tunneln, und bei Frank Bidars ersten Mannschaftsansprache zu Trainingsbeginn rechtfertigte Bidar das Fehlen seines Co-Trainer Carsten Buckmann damit, dass dieser der Schwiegermutter beim Tapezieren helfen müsse. Das sorgte für Lacher beim Auftakttraining des Fußball-Kreisligisten Westfalia Vinnum. Die Stimmung war gut. So früh wie kein anderer Verein, bereits am Freitag, ist die ambitionierte Westfalia in die Saisonvorbereitung für die Fußball-Kreisliga gestartet.

David Jendrich geht zurück zu den Altherren

16 Spieler waren beim Auftakttraining, 24 Spieler soll der Kader für die Saison 2018/19 umfassen. Einziger Abgang ist David Jendrich (Altherren). Da der Kader 26 Spieler umfasst, wird Bidar zwei Spieler noch in die Reserve verschieben. Bidar stellte am Freitag mit Manuel Meeßen, Tobias Meurer, Florian Yavuz (alle von Teutonia Waltrop) und Deniz Zunk (Röllinghausen) noch vier weitere Neuzugänge vor. „Man hört viel über die Lippe hinweg, dass es gut läuft“, sagte Yavuz (32) beim Auftakt.

Aufgerüstet: Westfalia hat acht Neue verpflichtet

Insgesamt acht Neue hat Vinnum damit geholt, von denen Torhüter Lukas Witthoff (PSV Bork), Mittelfeldspieler Sandro Ulisse (VfB Waltrop), Yavuz und Lucas David (SG Selm) auch anwesend waren. Urlaubsbedingt fehlte noch Christian Voßschmidt. Von den Etablierten verpassten Mannschaftskapitän Juri Lebsack und Stürmer Fatih Cengiz den Trainingsstart. Dafür war aber eine Überraschung auf dem Platz: Erkan Atli, der quirlige Mittelfeldspieler, der vor anderthalb Jahren aus Selm nach Vinnum wechselte, dann aber eine Kreuzbandverletzung davontrug und seitdem verletzt war.

Westfalia Vinnum startet mit vier weiteren Neuzugängen in die Vorbereitung

Aufsteigen? In Vinnum für Trainer Frank Bidar (noch) ein Unwort. Doch zuzutrauen ist den Vinnumern, dass sie zusammen mit den Verstärkungen weiter oben angreifen können. © Reith

Spannend dürfte durch die guten Neuzugänge vor allem sein, wie Bidar beispielsweise Ulisse in das zentrale Mittelfeld einbaut, wo eigentlich sein Lieblingsspieler Lebsack und Yusuf Demir ihre Stammplätze immer sicher hatten. Ulisse kommt aus Waltrop mit vielen Vorschusslorbeeren nach Vinnum. „So eine Wildsau brauchten wir“, sagte Bidar. Oder ob Witthoff oder Roser im Tor stehen werden. Bidar jedenfalls sprach sich für eine klare Nummer Eins aus. „Spielt die sogenannte Nummer Eins zwei bis drei Spiele schlecht, wird gewechselt“, sagte Bidar zur Mannschaft. Dauerhafte Rotation sei aber nicht geplant.

Vinnum hat aus dünner Kaderdecke gelernt

„Wir sind in diesem Jahr breiter. Letztes Jahr hatten wir das Problem, dass wir lange oben dabei waren und dann eingeknickt sind, weil wir einen 17er-Kader in der Rückrunde hatten“, sagte Bidar. Trotzdem nimmt er das Wort Aufstieg nicht in den Mund. „Wir wollen mitmischen, wie in der letzten Saison. Nur weil man acht Neuzugänge bekommt, heißt es nicht, dass man zwei bis drei Plätze höher kommt. Zielsetzung sind die ersten Fünf. Dass einer was vom Aufstieg sagt, wäre übertrieben. Letztendlich wird die Saison zeigen, wie sie läuft, ob man Glück hat im Abschluss und mit Verletzungen“, sagte er – eher ausweichende Formulierungen statt verbale Attacke an die Liga. Konkreter wurde auch Neuzugang Yavuz nicht. „Ich bin kein Freund davon, sich zu verschlechtern.“

Sechster war Vinnum vergangene Saison. Im Sommer 2019 könnte Vinnum deutlich besser stehen, Aufstieg nicht ausgeschlossen. Nur in Vinnum will man das beim Trainingsauftakt noch nicht aussprechen.