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400 Kühe müssen wegen Virus zum Schlachter

Das hochansteckende Bovine Herpesvirus 1 bedroht Kühe und Rinder. Für Menschen ist die Tierseuche unschädlich. dpa © picture alliance / Roland Weihra

400 Kühe müssen wegen Virus zum Schlachter

Betrieb in Stadtlohn

Im westlichen Münsterland gibt es einen Nachweis für die hochansteckende BHV1-Tierseuche. In Abstimmung mit dem Landwirtschaftsministeriums in Düsseldorf müssen in einem Betrieb in Stadtlohn 400 Kühe und Rinder geschlachtet werden, wie der Kreis Borken am Montag mitteilte. Erst im Sommer 2017 war Nordrhein-Westfalen als letztes Bundesland als BHV1-frei erklärt worden.

von Von Josef Barnekamp

Stadtlohn

, 18.12.2017

Schock für die Rinderhalter und Milchviehbetriebe. Rund 400 Kühe und Rinder in einem Stadtlohner Betrieb müssen geschlachtet werden, nachdem in dem Bestand das hochansteckende Bovines Herpes Virus 1 (BHV1) nachgewiesen wurde. Der Fachbereich Tiere und Lebensmittel der Kreisverwaltung Borken hat die Schlachtung in Abstimmung mit dem NRW-Landwirtschaftsministerium angeordnet. Weil die Erkrankung für Menschen unschädlich ist, könne das Fleisch dieser Tiere anschließend weiterverarbeitet werden, heißt es. Die Rindviehbestände im näheren Umkreis um das betroffene Gehöft sowie Bestände, die in Personenkontakt mit dem Betrieb standen, werden derzeit ebenfalls auf BHV1 überprüft, teilt der Kreis Borken weiter mit.

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