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Band nach Polen geknüpft

Stadtlohn 20 Jahre Partnerschaft - für die Herta-Lebenstein-Realschule und das Kinderheim Dom Dziecka "Sobieradzik" in Wojcieszow ein Grund zum Feiern.

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Erinnerungsgeschenke überreicht (v. l.): Wolfram Hemsath (Verein "Die Brücke"), Konrektor Josef Balke, Lehrer Andreas Walde, der als Dolmetscher für die deutsche Seite fungiert, Heimleiter Marian Zwolenik und eine Dolmetscherin. MLZ-Foto

Mit viel Spaß bei der Sache: Die polnischen Jugendlichen hatten auch Tanzvorführungen vorbereitet, mit denen sie einen farbenfrohen Akzent bei der Feier mit den Gästen aus Stadtlohn setzten. MLZ-Foto

So stand das Zeltlager auf dem Gelände des Kinderheims, zu dem mehr als 60 Schülerinnen und Schüler aus Stadtlohn samt Begleitern kürzlich nach Polen gefahren waren, in diesem Jahr ganz im Zeichen dieses Jubiläums.

Während eines gemeinsamen Festes schauten Heimleiter Marian Zwolenik und der stellvertretende Schulleiter Josef Balke zurück auf die Anfänge dieser Beziehung im Jahre 1988. Damals kam es zu einer ersten Kontaktaufnahme zwischen Kinderheim und Schule. Sehr schnell entwickelte sich aus dem anfänglichen Hilfsprojekt eine Partnerschaft, von der beide Seiten profitieren konnten. So findet unter anderem seit dem Jahr 1990 im Mai das Zeltlager in Wojcieszow statt, bei dem sich durch gemeinsame Unternehmungen deutsche und polnische Kinder und Jugendliche näher kennen lernen, wobei die sprachlichen Probleme für sie kaum ein Hindernis darstellen. "Aus der anfänglichen Fremdheit ist längst ein Gefühl der Verbundenheit und Freundschaft erwachsen", stellte Balke bei der Übergabe einer Erinnerungsurkunde fest.

In diesem Zusammenhang wurde vor allem auch dem Verein "Die Brücke" gedankt, der an der Herta-Lebenstein-Realschule ansässig ist. Seinen Initiator Wolfram Hemsath lobte Marian Zwolenik als "guten Menschen", ohne dessen unermüdliches Engagement diese langjährige Verbindung nicht möglich gewesen wäre.

Viel gesehen

Neben den Aktivitäten im Zeltlager standen für die Stadtlohner Schüler während ihres Aufenthalts in Schlesien auch Ausflüge nach Jelenia Gora, dem früheren Hirschberg, sowie nach Breslau, zur Schneekoppe und dem ehemaligen Konzentrationslager Groß-Rosen statt. Im August sollen die Feiern fortgesetzt werden: Dann sind die polnischen Kinder und ihre Erzieher zum Gegenbesuch nach Stadtlohn eingeladen.

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Erinnerungsgeschenke überreicht (v. l.): Wolfram Hemsath (Verein "Die Brücke"), Konrektor Josef Balke, Lehrer Andreas Walde, der als Dolmetscher für die deutsche Seite fungiert, Heimleiter Marian Zwolenik und eine Dolmetscherin. MLZ-Foto

Mit viel Spaß bei der Sache: Die polnischen Jugendlichen hatten auch Tanzvorführungen vorbereitet, mit denen sie einen farbenfrohen Akzent bei der Feier mit den Gästen aus Stadtlohn setzten. MLZ-Foto

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