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BMW-Fans der Achter-Baureihe treffen sich in Stadtlohn

Familientreffen mit 380 Pferdestärken

Stadtlohn Erstmals haben sich BMW-Fans des Achter-Clubs in Stadtlohn getroffen. Die Töpferstadt und die rassigen Renner haben eine ganz besondere Verbindung.

Familientreffen mit 380 Pferdestärken

In langer Reihe standen die BMW-Achte Foto: Anna-Lena Haget

Es sind wahrgewordene Träume mit bis zu 380 PS, die an diesem Sonntagnachmittag vor dem Siku-, Audi- und Oldtimer-Museum in der Sonne blitzen. Die sportlichen Geschosse von raubkatzenhafter Eleganz kommen aus ganz Deutschland, der Schweiz und Belgien und gehören dem Achter-Club an. Fast 40 große und kleine Sportwagen-Enthusiasten sind beim mehrtägigen, ersten Münsterland-Treffen mit dabei. Menschen, die ihr Herz an die Achter-Baureihe der Automarke BMW verloren haben, in Fachkreisen E 31 genannt.

Organisatorin Dagmar Jeske gerät ins Schwärmen, als sie bei Kaffee und Kuchen von ihrem nachtschwarzen Liebling von 1991 erzählt. Die gebürtige Vredenerin und Mann Michael sind die Gastgeber für 16 Paare, inklusive Nachwuchs. „Wir haben irgendwann mal gesagt, dass wir die Achter alle mal ins Münsterland einladen müssen, weil es hier so schön ist“, erklärt die Velener Bürgermeisterin. Michaela Lorenz, die mit am Tisch sitzt, nickt. „Über diesen Club lernt man Gegenden kennen, wo man sonst einfach durchfährt. Das ist hier eine wunderschöne Ecke“, lobt die Berlinerin. Und: „Es wird einerseits viel gefahren, aber auch gerne erzählt.“

Hohe Achter-Dichte

Die Achter-Fans sind nun mal eine große, motorisierte Familie. Klar, dass diese Familie auch regelmäßig gemeinsam in den Urlaub fährt. „Wir waren schon in St. Petersburg und auch auf Korfu. Aber nicht mit der Fähre, sondern immer schön an der Küste entlang“, schwärmt Dagmar Jeske. Michael Jeske wartet mit einem interessanten Detail auf. „Stadtlohn hat eine sehr hohe Achter-Dichte. Wenn man bedenkt, dass von 30.000 gebauten Autos alleine fünf hier in Stadtlohn herumfahren, das ist statistisch gesehen mehr als in Berlin“. Auch unter den seltenen Schönheiten vor der Tür gibt es ganz Besondere, wie er verrät. Das Alpina 5.0-Modell von Marc Vorbrüggen oder der blaue 840i in der Japan-Edition mit acht Zylindern statt der üblichen zwölf.

Was genau macht die Fazination der Achter-Reihe aus? Michael Jeske weiß es: „Zum einen hat der Achter den ersten Zwölf-Zylinder-Motor der Nachkriegszeit überhaupt. Und das Design ist zeitlos. Ich werde oft von Leuten angesprochen, ob das der neue BMW ist. Wenn ich denen dann erzähle, dass der bald 30 Jahre alt wird, glauben die das gar nicht“, berichtet er. Und Dagmar Jeske sagt: „Wir sind froh, dass wir uns das Auto gekauft haben. Wir haben so viel Schönes damit erlebt und so viele gute Freunde gefunden.“

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