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Gewalt geht zurück

Stadtlohn Die Zahl der gewalttätigen Übergriffe in der Stadtlohner Innenstadt hat sich im ersten Halbjahr 2008 gegenüber dem Vorjahr deutlich verringert.

Diese gute Nachricht konnten Bürgermeister Helmut Könning und Erster Beigeordneter Karlheinz Pettirsch am vergangenen Mittwoch als Antwort auf eine Anfrage der FDP-Fraktion mit in den Rat bringen. Kleiner Wermutstropfen: Ruhestörendes Verhalten und Vandalismusschäden sorgten nach wie vor für Ärger.

Im vergangenen Jahr hatte eine Häufung von nächtlichen Attacken und Überfällen für große Verunsicherung in der Stadtlohner Bevölkerung gesorgt. Zwar hatte die Polizei aus statistischer Sicht im Vergleich mit anderen Orten Stadtlohn keinen Status als Brennpunkt zubilligen mögen - das subjektive Sicherheitsgefühl der Stadtlohner selbst hatte angesichts der immer wieder vorkommenden brutalen Taten jedoch erheblichen Schaden genommen.

Die Behörden hatten daraufhin reagiert - und einen "Runden Tisch gegen Gewalt" ins Leben gerufen. Platz daran genommen hatten Stadt und Polizei ebenso wie Jugendamt und Ausländerbehörde. In der Folgezeit habe die Polizei ihre Präsenz erhöht, Sicherheits- und Wachdienste wurden aufgestockt, Gaststätten überprüft und Jugendschutzkontrollen durchgeführt, aber auch auf Sozialberatung gesetzt und die Schulen eingebunden - etwa durch Anti-Aggressionstraining. Gemeinsam aktiv geworden seien auch die Ausländerbehörde und das Jugendamt, bilanziert die Stadt.

Genau unter die Lupe genommen hat die Polizei auch das Kriminalitätsgeschehen im ersten Halbjahr - mit besonderem Blick auf die Bereiche der Innenstadt (Dufkampstraße), in denen es im vergangenen Jahr verstärkt zu Überfällen gekommen war. Das Ergebnis: Von Anfang des Jahres bis Mitte Juni zählten die Ordnungshüter in diesem Bereich fünf Körperverletzungen und einen Raub, daneben noch einige weitere Delikte wie einfacher Diebstahl - insgesamt zwölf, und davon allein fünf am traditionell "lebhaften" Karnevalswochenende. Jetzt will die Stadt als nächstes untersuchen, welche Vandalismusschwerpunkte es gibt. to

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