Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Schülerfirma zieht eine Erfolgsbilanz

Schülerfirma zieht eine Erfolgsbilanz

<p>Dennis Brillert und André Switkowski von der Schülerfirma (v. l.) und ihr Lehrer Matthias Momberger (r.) überreichten die Spende an Vertreterinnen des Elisabeth-Hospizes und Werner Brans vom Förderverein des Hospizes (Mitte). Bütterhoff</p>

Stadtlohn Stolz haben die Schüler der Klasse 10A der Owweringschule einen Scheck im Wert von 100 Euro überreicht. Ein Teil des Erlöses aus der selbst gegründeten Schülerfirma, der "Japro10", ist damit an das Elisabeth-Hospiz geflossen. Der ungewöhnliche Name stellt eine Abkürzung für das Wort "Jahresprojekt" dar, und die Ziffer 10 lenkt die Aufmerksamkeit auf die Jahrgangsstufe.

Der restliche erzielte Gewinn in Höhe von 250 Euro wurde unter den 25 Schülern aufgeteilt. Zwar ist der Lohn für die Arbeit eines ganzen Jahres nur symbolisch, jedoch stellte es für manche sicherlich das erste selbstständig verdiente Geld dar.

Die zu Schuljahresbeginn gegründete Schülerfirma, die mit dem Schuljahresende aufgehört hat zu existieren, gehörte zu einem Vier-Säulen-Modell, mit dessen Hilfe die Schüler auf das bevorstehende Berufsleben möglichst intensiv vorbereitet werden sollen. Alle zwei Wochen im ersten und alle vier Wochen im zweiten Halbjahr arbeiteten die Schüler an ihrem Projekt. Unterstützt wurden sie dabei insbesondere von ihrer Klassenlehrerin Marie-Luise Wibbelt, dem Konrektor Matthias Momberger sowie von ihrem Sponsor, der Stadtlohner Firma Tenbrink.

"Japro10" stellte "Heiße Drähte" her, ein bei Kindern und Jugendlichen beliebtes Geschicklichkeitsspiel. Verkauft wurde es an Schulen und Kindergärten in Stadtlohn. Auch die Module für einen Berufswahlparcours wie Geschicklichkeits- und Schnelligkeitstests gehörten zu den Produkten der Schülerfirma. Dabei gab es auch bei "Japro10" alle wichtigen Abteilungen: Buchführung, Produktion, Werbung und Verkauf. Neben der Berufsorientierung und fachlichen Qualifikationen sollten auch Selbstwertgefühl, Teamarbeit und Verantwortungsgefühl von Schülern gesteigert und ihre Stärken und Begabungen, aber auch ihre Schwächen erkannt werden. as

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

STADTLOHN Entlang der Mühlenstraße sollen die baurechtlichen Voraussetzungen für den Mietwohnungsbau verbessert werden. Das hat die Bauverwaltung jetzt den Politikern im Bauausschuss vorgeschlagen. Doch die zögern noch.mehr...

Abrissarbeiten an der Burgstraße

Vom alten Berkelmarkt bleibt nur noch Schutt

Stadtlohn Der alte Berkelmarkt an der Burgstraße wurde am Wochenende abgebrochen. Dafür war eine Baufirma mit schwerem Gerät im Einsatz. Viele Stadtlohner schauten sich das Geschehen interessiert an, auch viele Sonntagsspaziergänger hatten die für Fahrzeuge gesperrte Burgstraße zum Ziel.mehr...

Bei Abriss des Berkelmarktes

Arbeiter stürzt in die Tiefe

Stadtlohn. Einige Meter ist ein Arbeiter bei Abrissarbeiten am alten Berkelmarkt in die Tiefe gestürzt. Die Feuerwehr rettet den Verletzten mit dem Teleskopmast.mehr...

Verzicht auf Stadtlohner Ratsmandat

Berthold Dittmann tritt aus der SPD aus

Stadtlohn Eigentlich war er immer ein Sozialdemokrat mit Leib und Seele. Jetzt aber ist das Maß voll. Berthold Dittmann gibt sein SPD-Parteibuch zurück. Er hat seine Gründe.mehr...

Neubau am Döbbelts Kamp

Autos sollen Radweg nicht kreuzen

Stadtlohn Die neuen Wohnhäuser am Döbbelts Kamp sollen nicht über die Vredener Straße erschlossen werden. Die Politiker wollen den Radweg vor Autos und Lkw schützen.mehr...