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Michael Mendl beim Filmmusikfest Vreden

„Die Filmmusik Gottes Teil 2“ in der Georgkirche

Vreden Der Auftritt des bekannten Schauspielers Michael Mendl ist eine der Neuerungen beim zweiten Teil der „Filmmusik Gottes“ im Juni in der Georgkirche.

„Die Filmmusik Gottes Teil 2“ in der Georgkirche

Michael Mendl rezitiert in der Georgkirche aus Goethes Faust. Foto: dpa Foto: picture alliance / Michael Kappe

Normalerweise ist er im Fernsehen oder auf der Kinoleinwand zu sehen, im Juni kommt er nach Vreden: Michael Mendl. Der Schauspieler wird bei der Musikveranstaltung „Die Filmmusik Gottes Teil 2“ die ergreifendsten Passagen aus Goethes Faust rezitieren. Begleitet wird er dabei vom „Chor der Engel“. Der bekannte Schauspieler sei relativ einfach zu überzeugen gewesen, sagt Peter Lütkemeier vom Verein Filmmusikfest Vreden. „Er hat gesagt, dass er von so einem Projekt noch nie gehört hat.“

Der Programmpunkt mit Michael Mendl ist eine Neuheit bei dem Filmmusikfest. Der erste Teil der „Filmmusik Gottes“ hat vor drei Jahren rund 620 Zuhörer in die Georgkirche gelockt. Damals jedoch gab es nur Filmmusik zu hören. „Jetzt haben wir eine Mischung aus Filmmusik, klassischer Musik und Rezitation von klassischen Texten“, sagt Peter Lütkemeier.

Gefragter Dirigent

Als Dirigent verantwortlich ist Helmut Imig, einer der derzeit angesagtesten Filmmusikdirigenten Deutschland. Zurzeit ist er mit Stücken aus „Star Wars“ in ganz Europa unterwegs. Nach dem Auftritt in Vreden fliegt er direkt nach Prag. In der Georgkirche wird er die Bielefelder Philharmoniker dirigieren.

Als weiteren Höhepunkt kündigt der Verein den Auftritt der Opernsängerinnen Antigone Papoulkas und Andrea C. Kwade an. Antigone Papoulkas singt als Mezzo-Sopranistin an der Dresdener Semperoper. In Vreden wird sie unter anderem ein Solo aus der Filmreihe „Herr der Ringe“ singen. Gemeinsam interpretieren die beiden Opernsängerinnen die Auferstehungssinfonie von Gustav Mahler. Ebenfalls ein Lied aus „Herr der Ringe“ singt die elfjährige Jenna-Sophie Boll aus Vreden.

Vom Anfang zur Hölle

Das Konzert ist in zwei Teile eingeteilt. Teil eins trägt den Titel „Der Anfang“. Auf dem Programm stehen unter anderem Stücke aus „Also sprach Zarathustra“, „Die Schöpfung“, „Ben Hur“ und „Exodus“. „Da wird die Kirche erbeben“, sagt Peter Lütkemeier.

Im zweiten Teil geht es dann um „Höllenlaute und Himmelsklänge“. „Man fragt sich, was Horrorfilme in einer Kirche zu suchen haben. Aber das Gute ist ohne das Böse nicht zu erkennen“, erklärt Katija Kos vom Organisations-Team die Musikauswahl. Stücke aus „Tanz der Vampire“, „Rosemaries Baby“ und „Hellraiser“ werden zum Besten gegeben. „Einmal wird ein Hexengemurmel von der Orgelbühne geben. Die Kirche wird dunkel und man hört nur das Gemurmel“, sagt Yvonne Wissing.

In der Pause und vor dem Konzert gibt es die Möglichkeit, sich beim Brot- und Weinfest der Bäckerei Geelink zu stärken.

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