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Neuer Name für Hospizdienst

Früher Omega, jetzt Ambulanter Paritätischer Hospizdienst Vreden

Vreden/Südlohn. Beim Hospizdienst hat sich einiges geändert. Der Träger ist ein anderer und Koordinatorin Kläre Winhuysen ist jetzt in einem der ältesten Häuser Vredens anzutreffen.

Früher Omega, jetzt  Ambulanter Paritätischer Hospizdienst Vreden

Kläre Winhuysen und Timo Plaß freuen sich auf die Eröffnung der neuen Räume des Ambulanten Paritätischen Hospizdienstes Vreden/Südlohn-Oeding. Foto: Victoria Thünte

Kläre Winhuysen richtet sich neu ein. Die Kaffeemaschine war beim Pressetermin am Donnerstag noch nicht aufgebaut, das große schwere Bild stand auf dem Boden an die Wand gelehnt und der Vorhang, der den Stromkasten verdecken soll, fehlte auch noch. Der Ambulante Paritätische Hospizdienst Vreden, früher Omega, eröffnet am Samstag das neue Büro an der Wassermühlenstraße. Bis dahin soll alles fertig sein.

Trägerwechsel vollzogen

Seit dem 1. Januar heißt der Hospizdienst nicht mehr Omega, da es einen Trägerwechsel gegeben hat. Zuständig und verantwortlich ist nun allein die PariSozial Münsterland GmbH. Doch nicht nur der Name hat sich damit geändert, auch die Adresse ist künftig eine andere. Kläre Winhuysen ist ab Montag nach drei Monaten ohne Büro regelmäßig in den neuen Räumen an der Wassermühlenstraße anzutreffen – in einem der ältesten Häuser der Stadt. „Ich merke schon jetzt, dass es eine ganz andere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit gibt“, sagt Kläre Winhuysen. Direkt vor dem historischen Fenster fahren Radfahrer und laufen Fußgänger vorbei. Viele schauen herein. „Ich könnte mir vorstellen, dass die Menschen die Hospizarbeit an diesem neuen Standort stärker wahrnehmen“, sagt Timo Plaß von PariSozial. Bislang hatte der Hospizdienst seine Räume an der Wüllener Straße.

Am neuen Standort hat Kläre Winhuysen mehr Platz. Ein ganzer Raum ist hinzugekommen. Darin stehen zwei Sessel, dazwischen ein kleiner Tisch. Die Fensterscheiben sind mit milchigen Folien abgeklebt.

Ehrenamtliche gesucht

Hier wird sie künftig Beratungsgespräche führen – mit interessierten Ehrenamtlichen, neugierigen Kindern oder Menschen, die sich eine Sterbebegleitung für einen Angehörigen wünschen. Wenn es zu einer Begleitung kommt, finden die konkreten Gespräche jedoch vor Ort bei dem Patienten statt. „Wir versuchen immer, den Menschen noch kennenzulernen“, sagt Kläre Winhuysen.

28 Ehrenamtliche sind zurzeit in der Sterbebegleitung in Vreden und Südlohn tätig. „Aber wir suchen immer händeringend“, sagt Kläre Winhuysen. Im Moment plane sie einen Kurs nur für den Bereich Vreden und Südlohn, in dem interessierte Ehrenamtliche auf die Sterbebegleitung vorbereitet werden.

Trotz des neuen Namens und der neuen Adresse: Inhaltlich ändere sich an der Arbeit des Hospizdienstes nichts, sagt Timo Plaß. „Die Hospizarbeit geht in gleicher Qualität weiter.“

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