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UWG Bürgerversammlung

Innenstadt-Verkehr im Mittelpunkt der Diskussion

VREDEN Die Bürgerversammlung – im fast voll besetzten Saal der Gaststätte Terrahe – zum Thema „Innenstadt Vreden –Einkaufen und Verkehr - Ist-Zustand – Perspektiven – Visionen“ war „sachdienlich und aufschlussreich“, so das Fazit vieler Vredener, die das Angebot der UWG nutzten.

Innenstadt-Verkehr im Mittelpunkt der Diskussion

Bei einer Bürgerveranstaltung der UWG wurde rege über die neuesten Planungen dazu diskutiert. Sachinformationen gab Joachim Hartmann vond er Stadt (r.)

Als Einstieg referierte Joachim Hartmann von der Stadt Vreden zu den Plänen „Museumsquartier“, die für das direkte Umfeld des kulturhistorischen Zentrums erarbeitet wurden und bei denen es sich um Anregungen für das integrierte Handlungskonzept für die Innenstadt von Vreden handelt. Für viele war der Zusammenhang von Kulturhistorischen Zentrum und Innenstadt, und den sich daraus ergebenden Chancen und Möglichkeiten Neuland, das aber mit großem Interesse zur Kenntnis genommen wurde.

Im zweiten Teil erläuterte Hartmann die derzeitig versuchsweise eingeführten neuen Verkehrsführungen in der Innenstadt. Dazu gehören die Freigabe des Autoverkehrs über den Marktplatz und die Befahrbarkeit der Straße „Zur Synagoge“ von der Wüllner Straße Richtung Twicklerstraße. Im Anschluss daran fand eine sehr rege und offene Diskussion statt, wobei Hartmann und der Erste Beigeordnete Bernd Kemper zu allen Fragen offen Stellung bezogen. Aus den Diskussionsbeiträgen der Versammlungsteilnehmer wurde insbesondere auf die Behinderungen durch falsch parkende Fahrzeuge und die sich daraus ergebenen Beeinträchtigungen für Fußgänger und gehbehinderte Menschen hingewiesen. Auch die Rücksichtslosigkeit mancher Radfahrer in der Fußgängerzone wurde deutlich kritisiert. Elmar F. Kampshoff, Fraktionsvorsitzender der UWG, der den Abend moderierte, war ebenso wie der UWG-Vorsitzende Erwin Wißing von der gesamten Veranstaltung positiv überrascht. „Diese Themen bewegen und beschäftigen die Bevölkerung. Wir glauben, dass die Vredener in der Tendenz gegen die Öffnung und den Abfluss über den Marktplatz sind. Darum ist es wichtig, dass sich die Bevölkerung auch weiterhin zu Wort meldet, denn der Rat eine wird eine Entscheidung treffen müssen“, so Kampshoff.

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