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Schülerinnen sehen Chancen im Handwerk

Schülerinnen sehen Chancen  im Handwerk

<p>Ausbilderin Christel Brinker informierte.</p>

Vreden/Ahaus Um sich ein Bild von den beruflichen Perspektiven im Handwerk zu machen, besuchten kürzlich 37 Schülerinnen aus zwei Vredener Hauptschulen die Berufsbildungsstätte Westmünsterland (BBS) in Ahaus.

Die Achtklässlerinnen wurden zunächst durch die unterschiedlichen Werkstätten der BBS und des dazugehörigen Berufsorientierungszentrums geführt. "Das Ziel war, ihnen einen kurzen Einblick in die Vielfältigkeit der Handwerksberufe zu vermitteln, um das Berufswahlspektrum zu erweitern", berichtet Mitarbeiterin Christine Menker.

Nach der Werkstattbesichtigung lernten die Mädchen zwei Frauen kennen, die eine Ausbildung in einem Handwerksberuf absolvieren oder durchlaufen haben. Ute Bleker, Auszubildende als Anlagenmechanikerin Sanitär/Heizung/Klima im dritten Lehrjahr, ist zu ihrem jetzigen Beruf durch unterschiedliche Praktika gekommen: "Das Miteinander mit den Kollegen erlebe ich als gut. Ich bin gleichberechtigt, das heißt auch, dass ich wie die männlichen Mitarbeiter Leistung zeigen muss. Bei körperlich schweren Arbeiten erfahre ich dafür Unterstützung." In ihrem Umfeld bemerkt Ute Bleker oft, dass sie einen ungewöhnlichen Berufsweg gewählt hat: "Ich mache den Job gerne, und das ist das Wichtigste." Auch Christel Brinker, Ausbilderin im Bereich Raum- und Farbgestaltung im Berufsorientierungszentrum der BBS, berichtete über Perspektiven im Handwerk: "Vor 30 Jahren war es sehr untypisch, Malerin zu werden. Heute stehen Betriebe weiblichen Bewerberinnen offener gegenüber."

Sie gab den Mädchen den Tipp, sich mit verschiedenen Praktika bei den Firmen bekannt zu machen. Mit der Bereitschaft zu lernen und "anzupacken" und dem Interesse am Gestalten und an Farben hätten auch junge Frauen gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz.

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