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Aus der Georgschule Vreden wird ein Jugendcampus

Skaten, werken und kochen statt lernen

Vreden Auf dem Gelände der ehemaligen Georgschule entsteht ein Jugendcampus. Die Pläne sehen viele Aktionsflächen vor und das Jugendwerk hat noch mehr Ideen.

Skaten, werken und kochen statt lernen

Das Gebäude der alten Georgschule wird abgerissen, um Platz zu machen für den Jugendcampus. Foto: Victoria Thünte

Es ist still auf der Baustelle an der ehemaligen Georgschule. Mittagspause. Doch man sieht, dass sich etwas tut. Die gesamte Schule ist von einem Bauzaun umgeben. Vom Schulhof aus kann man nun direkt in die ehemaligen Klassenzimmer schauen, auch wenn die überhaupt nicht mehr an einen Raum zum Lernen erinnern. Die Außenfassade ist weg, genauso sämtliche Möbel, Holzverkleidungen, Lampen, Heizungen, Leitungen. Stattdessen gibt es Schutthaufen für Metall und Stein, an anderer Stelle liegen Säcke mit Müll übereinander. In den Fugen zwischen den Pflastersteinen am Boden glitzern feine Glassplitter.

Bauarbeiten am Jugendcampus

Das Gebäude der alten Georgschule wird abgerissen, um Platz zu machen für den Jugendcampus.
Das Gebäude der alten Georgschule wird abgerissen, um Platz zu machen für den Jugendcampus.
Das Gebäude der alten Georgschule wird abgerissen, um Platz zu machen für den Jugendcampus.
Das Gebäude der alten Georgschule wird abgerissen, um Platz zu machen für den Jugendcampus.
Das Gebäude der alten Georgschule wird abgerissen, um Platz zu machen für den Jugendcampus.
Das Gebäude der alten Georgschule wird abgerissen, um Platz zu machen für den Jugendcampus. Das Gebäude der alten Georgschule wird abgerissen, um Platz zu machen für den Jugendcampus. Tom Tenostendarp vom Jugendwerk freut sich schon darauf.
Das Gebäude der alten Georgschule wird abgerissen, um Platz zu machen für den Jugendcampus.
Das Gebäude der alten Georgschule wird abgerissen, um Platz zu machen für den Jugendcampus. Das Gebäude der alten Georgschule wird abgerissen, um Platz zu machen für den Jugendcampus. Tom Tenostendarp vom Jugendwerk freut sich schon darauf.
Das Gebäude der alten Georgschule wird abgerissen, um Platz zu machen für den Jugendcampus.
Das Gebäude der alten Georgschule wird abgerissen, um Platz zu machen für den Jugendcampus.
Das Gebäude der alten Georgschule wird abgerissen, um Platz zu machen für den Jugendcampus.
Das Gebäude der alten Georgschule wird abgerissen, um Platz zu machen für den Jugendcampus.
Das Gebäude der alten Georgschule wird abgerissen, um Platz zu machen für den Jugendcampus.
Das Gebäude der alten Georgschule wird abgerissen, um Platz zu machen für den Jugendcampus.
Das Gebäude der alten Georgschule wird abgerissen, um Platz zu machen für den Jugendcampus.
Das Gebäude der alten Georgschule wird abgerissen, um Platz zu machen für den Jugendcampus.
Das Gebäude der alten Georgschule wird abgerissen, um Platz zu machen für den Jugendcampus.
Das Gebäude der alten Georgschule wird abgerissen, um Platz zu machen für den Jugendcampus.
Ein Fahrradfahrer fährt mit Schwung auf den Schulhof, steigt ab und lehnt sein Rad an die Stange des Basketballkorbs. Es ist Tom Tenostendarp, Vorsitzender des Vredener Jugendwerks. Aus einer Tasche auf dem Gepäckträger holt er Pläne, um zeigen, was hier entsteht: der Jugendcampus.

Lounge, Küche und Konsole

Zuerst wendet sich Tom Tenostendarp einem kleinen Gebäude vorne auf dem Schulhof zu. Es ist das ehemalige Technikgebäude der Hauptschule. „Hier zieht das Juma ein, das jetzt an der Mauerstraße ist. Außerdem entstehen Büros für die Mitarbeiter“, sagt er.

Dort werden also künftig Jugendliche ab 14 Jahren ihre Freizeit verbringen. Im Inneren des Gebäudes hängt Staub in der Luft, überall liegt Baumaterial. In einem Raum stehen mehrere Schränke an der Wand, in der Mitte stehen Stühle fein säuberlich übereinandergestapelt. Das Jugendwerk hat alles, was noch intakt ist, gerettet und verwendet es weiter.

„Hier kommt eine Lounge hin mit richtig gemütlichen Möbeln“, sagt Tom Tenostendarp. Gleich nebenan soll ein Zocker-Raum entstehen mit Konsolen, aber auch mit Kickern und Billardtischen. Ein Raum weiter ist eine große Küche geplant. „Mit viel Platz, sodass man mit bis zu 20 Kindern kochen und backen kann.“ Vielleicht wird es auch einen Kiosk geben mit einer Durchreiche durch das Fenster auf den Hof.

„Wir haben so viele Ideen und wenn wir erst einmal eingezogen sind, kommen bestimmt noch mehr Ideen“, sagt Tom Tenostendarp. Aber auch die Jugendlichen und Kinder sollen mitbestimmen dürfen. „Immer wieder gibt es Aktionen, wo jeder seine Wünsche äußern darf. Wir haben auch schon Umfragen in den Schulbussen gemacht.“

Der Umbau des alten Technikgebäudes gehört zu Bauabschnitt eins, genau wie der Abriss des ehemaligen Schulgebäudes. Bauarbeiter haben das Gebäude inzwischen komplett entkernt, vermutlich in der kommenden Woche startet dann der Abriss. Im nächsten Bauabschnitt steht das Hausmeisterhäuschen neben der Turnhalle im Fokus. „Da zieht das 4U ein, also die Einrichtung für Kinder bis 14 Jahre“, sagt Tom Tenostendarp. Das alte Gebäude muss kernsaniert werden. Außerdem ist ein Anbau geplant. Wo jetzt noch die Schule steht, wird eine Unterstellmöglichkeit für Anhänger gebaut. „Wir haben einige große Hänger, zum Beispiel für die Kanus, die Bühne und das Spielmobil“, sagt Tom Tenostendarp. Auf der Wiese hinter der Schule soll eine Naturwerkstatt entstehen.

Halle für Trendsportarten

Im letzten Bauabschnitt wird die Turnhalle zu einer Trendsporthalle umgebaut. „Da kann man dann bouldern, skaten oder Trampolin springen. Und dort werden Werkräume zum Werken und Basteln gebaut.“ Hinter der Halle entstehen ein überdachter Bolzplatz und eine Skateranlage.

Das Juma und das 4U haben laut Tom Tenostendarp im Moment rund 30 Stammgäste plus Laufkundschaft. Er freut sich schon darauf, wenn die in die Räume einziehen können. „Ich hoffe natürlich, dass das zum Ende des Jahres klappt, aber ich glaube, es wird eher Anfang 2019.“

Fotostrecke Mehr Bilder von der Baustelle www.MuensterlandZeitung.de

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