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Umbau des Widukindstadions

Zwei neue Varianten fürs Schulzentrum

Vreden Bei der Umgestaltung des Widukindstadions wird jetzt auch die Möglichkeit einer 300- und 100-Meter-Bahn geprüft. Die endgültige Entscheidung verzögert sich damit um Monate.

Zwei neue Varianten fürs Schulzentrum

Ob es im Widukindstadion künftig eine 400-, 300-, 200- oder 100-Meter-Bahn geben wird, ist noch unklar. Foto: Dr. Hermann Terhalle

Die CDU hat eine neue Variante für die Umgestaltung des Schulzentrums ins Spiel gebracht. Sie sieht eine 300-Meter-Bahn vor. Und auch die Verwaltung hat in der letzten Ratssitzung noch eine zusätzliche Variante genannt, die nur von einer 100-Meter-Bahn ausgeht. Damit sind es jetzt insgesamt fünf Varianten, die intensiv geprüft werden.

Auf der Klausurtagung sei man innerhalb der Fraktion bei den bisherigen Varianten nicht auf einen Nenner gekommen, begründete die CDU den Antrag in der Ratssitzung. Reicht das eine, ist das andere zu viel? Diese Frage habe im Raum gestanden. Deswegen sei man auf die Idee mit der 300-Meter-Bahn gekommen. „Es würde Platz bleiben für die Schulstraße, eine Zuwegung zum Theatersaal, einen großzügigen Platz zwischen den beiden Schulen und auch für eine eventuelle Erweiterung des Gymnasiums“, so die CDU weiter.

CDU legt sich nicht fest

Aber: „Die CDU-Fraktion legt sich mit diesem Antrag nicht auf diese Planungsalternative fest, aber sieht in der Grundidee Potenzial, welches es in konkrete Planungen umzusetzen gilt.“ So sieht es auch die Verwaltung. „Es wäre fatal, wenn der Eindruck entstehen würde, dass eine denkbare Alternative nicht gewürdigt werden würde“, sagte Bürgermeister Christoph Holtwisch.

Mitte März hatte die Verwaltung dem Bauausschuss vier Varianten zur Neugestaltung des Schulzentrums vorgelegt. Der Ausschuss entschied, zwei davon genauer prüfen zu lassen und entwickelte in der Sitzung eine dritte. Zur Diskussion standen bislang also drei Varianten.

Erstens: Das Widukindstadion und die Schulstraße bleiben in den jetzigen Abmessungen erhalten und werden saniert.

Zweitens: Es entstehen ein Schulcampus und eine 200-Meter-Bahn hinter einer Mehrfachsporthalle ohne Schulstraße.

Drittens: Es entstehen ein Schulcampus und eine 200-Meter-Bahn vor einer Mehrfachsporthalle ohne Schulstraße.

Dazu kommt jetzt die Variante mit der 300-Meter-Bahn von der CDU. Doch in der Ratssitzung sprach Bernd Kemper auf einmal von fünf Varianten. „Der Planer hat die Idee eingebracht, nur mit einer 100-Meter-Bahn zu planen. Diese Variante kennt die Politik offiziell noch nicht, aber wir wollen sie mit anbieten“, erklärte der Erste Beigeordnete im Gespräch mit der Münsterland Zeitung.

Beschluss im November

Einigen Ratsmitgliedern gefiel es nicht, die Zahl der zu prüfenden Pläne zu erhöhen. „Wir haben schon genügend Varianten“, sagte zum Beispiel Gerd Welper (Grüne). Markus Windmeier (SPD) sah das ähnlich. „In der Variante von der CDU ist vieles drin, das wir uns auch wünschen. Aber unsere Wunschvariante mit dem Erhalt des Widukind-Stadions wird schon geprüft, deswegen werden wir nicht zustimmen“, sagte er. Mit derselben Begründung lehnte die FDP den Antrag ab. CDU und UWG stimmten zu, die neue Variante zu prüfen.

Dadurch ändert sich auch der Zeitplan. Eigentlich wollte der Rat Anfang Juli eine Entscheidung treffen, jetzt wird es November. „Auf die letzten vier, fünf Monate wird es jetzt auch nicht mehr ankommen“, sagte Bernd Kemper. Ähnlich äußerte sich Christoph Holtwisch: „Dann wird es etwas später, aber dann ist es auch eine absolut fundierte Entscheidung.“ Sobald die Pläne ausgearbeitet sind, sollen auch die Anwohner beteiligt werden. Die Stadt ist außerdem in Gesprächen mit den Schulen und Sportvereinen. Die Ergebnisse werden Anfang November den Fachausschüssen vorgestellt, der Rat entscheidet dann am 21. November.

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