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Fußball: Werner SC verlässt Abstiegsränge

3:0 gegen Senden lässt den WSC aufatmen

WERNE Landesligist Werner SC entscheidet das Heimspiel gegen VfL Senden mit 3:0 für sich und klettert in der Tabelle nach oben. Ärgern können sich die Werner nach dem souveränen Sieg aber über eine Gelb-Rote Karte, die mit dem Abpfiff kam. Auch die zweite Mannschaft des WSC konnte Boden gutmachen.

3:0 gegen Senden lässt den WSC aufatmen

Dennis Seifert (r.) gewann auf der rechten Seite viele Zweikämpfe. Gumprich Foto: Dominik Gumprich

Die Fußballer des Werner SC präsentierten sich am Sonntag im Heimspiel gegen den VfL Senden stark. Die Gastgeber setzten sich nach 90 Minuten verdient mit 3:0 durch. Durch den Sieg verlässt der WSC die Abstiegsränge und ist mit 24 Punkten auf Platz zwölf in der Tabelle mit einem Punkt Vorsprung vor dem direkten Abstiegsplatz.

Landesliga 4

Werner SC – VfL Senden

3:0 (2:0)

Die Werner starteten defensiv und gaben Senden viel Ballbesitz. Die Gäste waren in der Anfangsphase dominanter. Gute Chancen spielten sie nicht heraus. Die erste Möglichkeit der Partie gehörte den Gastgebern. Nach einem Einwurf von Niklas Link auf der linken Seite nahm Wernes Dominik Hennes den Ball im Strafraum an und drehte sich um seinen Gegenspieler. Sein Abschluss flog über den Kasten (17.).

Ein Freistoß von Yannick Lachowicz von links senkte sich am zweiten Pfosten und krachte an die Latte (24.). Senden blieb offensiv blass. Die Hausherren waren dem Führungstreffer näher. Lachowicz legte sich den Ball für einen Freistoß von links bereit. Seine schöne Flanke fand den Kopf von Wernes Jannik Prinz. Der wuchtige Kopfball des Außenspielers schlug im Netz ein. Die Führung war verdient, da Werne offensiv mehr investierte als die Gäste. Es dauerte bis zur 42. Minute bis Senden die erste Möglichkeit hatte. Dennis Otto chippte den Ball von rechts an den zweiten Pfosten, wo Rabah Abed ihn artistisch über das Tor schoss.

Wernes Verteidiger Link erzielt das 2:0

Im direkten Gegenzug nahm Wernes Verteidiger Niklas Link fahrt auf. Er lief aus der eigenen Hälfte bis zum gegnerischen Strafraum. Dort legte er auf links zu Prinz. Der wollte den Ball quer vor dem Tor spielen, doch sein Ball wurde geklärt. Der Abpraller landete bei Link, der für sein Solo zuvor belohnt wurde und zum 2:0 einschoss (43.).

Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielverlauf. Senden hatte zwar weiterhin mehr Ballbesitz, aber Werne stand defensiv sehr sicher. Die Viererkette des WSC erlaubte sich keine Fehler. Auf der Doppel-Sechs machten Dennis Klossek und Lachowicz die Mitte gut zu. Werne verpasste es, die Partie frühzeitig zu entscheiden. So mussten die Werner mit der knappen 2:0-Führung spielen. Bis zur 83. Minute.

Durkalic macht für den WSC alles klar

Dann erlöste Wernes Daniel Durkalic den WSC. Prinz ließ seinen Gegenspieler stehen und flankte die Kugel in die Mitte. Dort lief Durkalic ein, nahm den Ball an und ließ Sendens Keeper Aziz Retzep keine Chance (83.). Kurz vor dem 3:0 hatte Senden die erste Möglichkeit im zweiten Durchgang.

Einen Freistoß von Lucas Morzonek konnte Wernes Keeper Sebastian Vorwick erst im Nachfassen packen (75.). Sonst verlief das Spiel ruhig für Vorwick, der nicht gefordert wurde. Das erkannte Sendens Trainer Rainer Leifken nach der Partie an: „Werne hätte auch genauso gut ohne Keeper spielen können. Offensiv haben wir nicht viel geschafft“, sagte Leifken.

Ärgerlicher Platzverweis zum Spielende

Mit dem Abpfiff flog Wernes Hennes mit Gelb-Rot vom Platz. Nachdem der Schiedsrichter Abseits gepfiffen hatte schoss er den Ball weg. Als Hennes das Feld verlassen hatte, pfiff der Unparteiische die Partie ab. Eine dumme Aktion von Hennes, der dem WSC damit im nächsten Spiel fehlen wird und außerdem ein paar Euro in die Mannschaftskasse einzahlen muss.

„Wir sind hochzufrieden mit dem Spiel. Wir wollten einfach erkennen lassen, dass dieses Spiel wichtiger für uns war als für Senden. Endlich haben wir mal nach einem Standard getroffen. Das waren extrem wichtige Punkte“, sagte Wernes Coach Lars Müller.

Werner SC: Vorwick - Link, Harder, Simon, Seifert, Prinz, Klossek (67. Stöver), Lachowicz, Durkalic (83. Gretenkort), Runde (46. Saado), Hennes


VfL Senden: Retzep - Berning, Otto, Abed, Heubrock (46. Schnetgöke), Belkadi (75. Stutenkemper), Kintrup, Hölscher (86. Kaling), Dabrowski, Morzonek, Reickert


Tore: 1:0 Prinz (33.), 2:0 Link (42.), 3:0 Durkalic (83.)


Bes. Vorkomnisse: Gelb-Rote Karte für Hennes wegen Wegschießen des Balles

Der Werner SC hat das Krisenduell in der Fußball-Kreisliga A gegen die SG Selm mit 3:0 (0:0) für sich entschieden.

Kreisliga A2 Münster

Werner SC II – SG Selm

3:0 (0:0)

Auf dem Platz boten die beiden Teams Abstiegskampf pur. Fußballerische Akzente setzten nur drei Akteure, die eigentlich eine Liga tiefer spielen: Janis Leenders, Marc Schwerbrock und Alexander Sudholt aus der dritten Mannschaft des WSC halfen am Sonntag aus. „Großen Dank und mein Kompliment an die drei Jungs. Und wir dürfen nicht vergessen, mit Steffen Göttker hatten wir auch den Torhüter der Dritten im Team“, sagte Henrik Schmidt, Coach des WSC.

Tormöglichkeiten für Werne gab es erst nach dem Seitenwechsel. In der 57. Minute spielte Marc Schwerbrock aus dem Mittelfeld einen feinen Pass in die Spitze auf Marc Fuhrmann – 1:0 Werne (57.). Und auch das 0:2 war ein Geschenk der Gastgeber: Denis Kodat erzielte ein Eigentor (61.). In der Nachspielzeit legte Janis Leenders das 3:0 nach. Werne ist nun wenigstens punktgleich (18) mit Roxel, das auf dem Relegationsplatz steht. Selm rutscht auf Rang zehn ab.

Werner SC II: Göttker - Kerk, Heese, J. Leenders, Eichhorst, Glinski, Mersch (55. Artinger), Schwerbrock, Sudholt (81. Gorzalski), Telgmann, Fuhrmann
Tore: 1:0 Fuhrmann (57.), 2:0 Kodat (61./ET), 3:0 J. Leenders (90.+1)

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