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Basketball 2. Regionalliga

Abstiegskampf sorgt für gute Laune

werne Eine anstrengende Saison ist vorbei. Die LippeBaskets haben den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga erreicht. Wie viel Spaß macht so etwas? LBW-Coach Christoph Henke hat die Antwort parat.

Abstiegskampf sorgt für gute Laune

Christoph Henke (r.), Coach der LippeBaskets, und sein Team haben sich am vergangenen Samstag von ihren Fans verabschiedet. Jetzt geht es in die Sommerpause. Foto: Isabell Michalski

Während die Landesliga-Fußballer des Werner SC in der Meisterschaft noch mitten im Abstiegskampf stecken und die Oberliga-Volleyball-Damen in die Relegation müssen, haben die LippeBaskets den anstrengen Abstiegskampf beendet. Die Saison ist vorbei. Am Samstag war der letzte Spieltag der 2. Regionalliga. Die LippeBaskets haben die VfL AstroStars Bochum II mit 81:55 geschlagen. Das Team von Christoph Henke beendete die Saison auf Platz 10.

Das Spiel gegen Bochum war das einzige in der kompletten Spielzeit, in dem es für die Werner um nichts mehr ging. Ansonsten stand 21 Spieltage Abstiegskampf pur an. Wie viel Spaß macht so was? Bevor Coach Christoph Henke darauf antwortet, muss er erst mal lauthals lachen. „Das ist anscheinend super für die Laune aller“, sagt er dann vor dem Hintergrund, dass die Fans in der Ballspielhalle einen großen Anteil am Klassenerhalt gehabt hätten.

Abstand auf Platz elf genauso groß, wie auf Platz vier

Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass es auch durchaus hätte anders laufen können für die LippeBaskets. „Tatsache ist, dass der Abstand zu Platz vier genauso groß ist, wie der auf Platz elf. Vielleicht ist in der kommenden Saison die Perspektive da, dass wir uns eher Richtung Platz vier orientieren können“, sagt Henke. Dazu bräuchte es aber einen guten Start in die Spielzeit. „Vielleicht bin ich dann auch schon im Januar etwas entspannter“, so Henke.

Wernes Coach glaubt, dass die Liga auch im kommenden Jahr äußerst ausgeglichen aufgestellt sein wird. „Mit Hamm steigt ein schwerer Brocken auf. Mit Bochum und mit Hagen haben zwei Reserven die Liga verlassen. „Also Taste auf Reset, Ziel wird natürlich erst einmal wieder der Klassenerhalt sein“, sagt der Trainer der LippeBaskets.

Klassenerhalt ohne Importspieler

Henke ist stolz auf seine Truppe, die fast vollständig aus Eigengewächsen besteht. „Einen Importspieler möchte ich nicht geschenkt bekommen. Den würde ich sofort gegen meine Mannschaft eintauschen. Am Ende des Tages fühlt es sich besser an, wenn du unter Druck stehst und es dann aus eigner Kraft schaffst – ohne Importspieler,“ erklärt Henke.

Und seiner Meinung nach würden die Leute in Werne diesen eingeschlagenen Weg auch annehmen und mitgehen. „Man muss sich ja nur mal anschauen, dass die Halle gegen Bochum fast voll besetzt war und das, obwohl es um nichts mehr ging und Ferienbeginn war“, sagt Henke. Die Fans würden dem Verein auch im Falle eines Abstiegs die Treue halten.

Junge Talente rücken in die Senioren nach

Die Linie der LippeBaskets, ganz auf die Jugend zu setzen, trägt immer wieder neue Früchte. „Wir versuchen pro Jahrgang, ein bis zwei Spieler aus dem Jugendbereich bei den Senioren zu integrieren. Mit Niko Tilkiaridis und Louis Barkowski haben wir da jetzt zwei sehr talentierte Spieler“, sagt Henke.

Und mittlerweile geht der Weg auch anderes herum, früher wechselten Werner Spieler zu Vereinen wie den AstroStrars, heute kommen sie aus Bochum und wollen in Werne spielen. So wie Lennart Rupprecht. „Er hat gesehen, dass bei uns die Halle voll ist und er nicht Samstag um 16.30 Uhr nachmittags spielen muss“, erklärt Henke.

Die Saison ist vorbei, jetzt wollen die Verantwortlichen der LippeBaskets mit den Spielern reden. „Ich gehe fest davon aus, dass wir den Großteil halten können“, meint Henke. In der spielfreien Zeit sollen demnächst auch wieder Try-Outs stattfinden. Die Termine werden noch bekannt gegeben.

werne Die LippeBaskets Werne haben die Saison mit einem 81:55-Sieg gegen die AstroStars Bochum II beendet. Der Klassenerhalt der Werner stand schon fest, sodass LBW-Coach Christoph Henke ordentlich durchwechseln konnte. So gab ein 16-Jähriger sein Debüt.mehr...

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