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Alte Linde an der Rochus-Kapelle ist gefällt

WERNE Nach zwei Stunden stach am Freitagmorgen nur noch der Stumpf der 100 Jahre alten Linde an der Rochus-Kapelle aus der Erde. Erst am Donnerstag war festgestellt worden, dass der Baum jederzeit hätte umfallen können. Daher wurde die Linde sofort gefällt.

Alte Linde an der Rochus-Kapelle ist gefällt

Bevor drei Linden an der Lohstraße zur Gefährdung werden, sollen sie gefällt werden.

Um sechs Uhr hatten die Bauhofmitarbeiter am Freitag mit den Baumfällarbeiten an dem kranken Baum begonnen und um acht Uhr waren nur noch die Überreste zu sehen.  Und die ergaben keinen schönen Anblick. Von innen war der Stamm vollkommen zerfressen, die Konsistenz war pulvrig und von Millionen kleiner Insekten durchgraben.

Mit dem Bau der Kapelle gepflanzt

Aufgefallen war der Schaden des Baumes, der wahrscheinlich mit dem Bau der Kapelle gepflanzt worden ist,  als Baumgutachter des Landesbetriebs Straßen NRW am Donnerstag bei ihrer Routine-Kontrolle die Rinde des 100 Jahre alten Baumes durchbohrten. Das Innere des Baums sei von einem Brandkrustenpilz befallen, meldeten sie Gefahr im Verzug.

Von außen sah der Baum gesund aus

Das Heimtückische: Von außen sah der Baum noch ganz gesund aus, hatte Burkhard Klinkhammer von der Stadt Werne noch am Donnerstag festgestellt. Doch der Baum hätte jederzeit umfallen können, auch voll belaubt.

Glücklicherweise stand die Linde im Windschatten der Kapelle. Somit blieb sie auch bei dem großen Sturm Kyrill stehen.

Arbeiten sollten Berufsverkehr nicht stören

Absichtlich sollten die Fällarbeiten so schnell und so früh wie möglich abgeschlossen sein. "Damit der Berufsverkehr nicht gestört wurde", sagt Bauhofleiter Jürgen Hetberg, der seine Männer frühmorgens nach Lenklar geschickt hatte.

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