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Fußball Landesliga 4

„Die Mannschaft lebt“

Werne Egal wen man fragt, überall herrscht vor dem Abstiegskracher in der Fußball-Landesliga 4 zwischen Viktoria Heiden und dem Werner SC gute Stimmung. In einem der Lager dürfte sich die Gemütslage nach dem Spiel im Heidener Volksbankstadion, Am Sportzentrum 1, am Montag, 21. Mai, um 15 Uhr aber deutlich ändern.

„Die Mannschaft lebt“

Daniel Durkalic (r.) und der Werner SC könnten unter Umständen im Rückspiel gegen Heiden den Klassenerhalt sichern – je nachdem wie Konkurrent Gemen bei Preußen Lengerich spielt. Foto: Foto: Helga Felgenträger

Für die gelöste Stimmung hat bei den Klubs der vergangene Spieltag gesorgt. Heiden hat mit dem 1:0 bei der SG Borken nach dem letzten Strohhalm gegriffen. Der Rückstand des Tabellenvorletzten auf den WSC, der mit 32 Punkten den ersten Nichtabstiegsplatz belegt, beläuft sich auf zwei Zähler. „Der Sieg gegen Borken war bitter nötig. Da haben wir uns viel Selbstvertrauen zurückgeholt“, sagt Thomas Benning, Coach der Heidener. Über eine Tatsache ist er sich aber bewusst: „Wir müssen gewinnen, wenn wir noch eine Chance haben wollen“.

Natürlich muss auch der Werner SC gewinnen, hat aber vielleicht ein paar Gramm weniger Last im Rucksack und damit auf den Schultern. Nach und nach haben sich die Werner in den vergangenen Wochen in die Ausgangsposition manövriert, in der sie den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen können. WSC-Trainer Lars Müller teilt die Wochen wie im Turniermodus auf: „Wir haben das Viertelfinale gegen Coesfeld mit 2:1 gewonnen, dann das Halbfinale gegen Gemen mit 3:2. Nun folgt das Finale gegen Heiden. Und diese Chance jetzt, haben wir uns auch verdient.“

Werner SC zeigt positive Emotionen im Abstiegskampf

Die Spiele zuletzt haben gezeigt, wie gut Müllers Mannschaft mit Rückschlägen umgehen kann. Gegen Gemen zum Beispiel rannte sein Team immer einem Rückstand hinterher, um am Ende doch noch zu gewinnen. „Die Mannschaft lebt, zeigt positive Emotionen. Die Entwicklung ist gut, da gehört auch der Mannschaftsgeist dazu. Und den braucht man in so einer Situation auch“, erzählt Müller.

Die Moral muss auch gegen Heiden stimmen. Im Hinspiel hat der WSC eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben und am Ende noch 2:2 gespielt. „Das war auch verdient. Die Heidener hätten auch noch gewinnen können. Die haben eine spielstarke Mannschaft“, sagt Müller, dem der gleiche Kader wie in der Vorwoche zur Verfügung steht. Mondrian Runde ist immer noch etwas angeschlagen.

Anders sieht es in Heiden aus. Coach Benning muss auf Alexander Robers und Ferdinand Möllmann verzichten, die eine Gelbsperre absitzen.

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