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Ein Leben für den guten Geschmack

WERNE Endlich war es soweit. Mit drei Kochshows zog Johann Lafer am Samstag auf dem Marktplatz über 750 Besucher aus Werne und Umgebung in seinen Bann.

Ein Leben für den guten Geschmack

Gut gerührt ist halb gewonnen; das weiß auch diese Dame aus dem Publikum. Johann Lafer schmeckt noch einmal ab.

Auf seine humorvolle, unkonventionelle Art verriet der Sternekoch bei der Zubereitung eines Drei-Gänge-Menüs viele kleine Tricks aus der Profiküche. Organisiert hatte den Ausflug in die „Haute Cousine“ das Geschäft Reckers in Kooperation mit WMF anlässlich des 150-jährigen Firmenbestehens.

Informativ und unterhaltsam

„Es war ein Erlebnis, ihn einmal live zu erleben.“ Ursula Brune ist begeistert. „Es hat sich wirklich gelohnt.“ Gemeinsam mit ihrem Mann und Tochter Caroline besuchte sie die rund einstündige Show am Samstagmittag. „Seine Art ist informativ, unterhaltsam und ansprechend“, so das Resümee des Paares. Besonders gut gefallen habe ihnen, dass der Starkoch auch ein wenig über sich erzählte. Und Thomas Brune fügt hinzu: „Ich finde es erstaunlich, dass man in so kurzer Zeit so attraktive Gerichte zubereiten kann.“

Koch und Entertainer

„Wer kocht denn gern?“ Die Frage des bekannten Fernsehkochs bricht gleich nach der Begrüßung das Eis beim Publikum. Zahlreiche Zuschauer heben spontan ihre Hand. Auf der Bühne ist Johann Lafer nicht nur Gourmet-Koch, sondern auch Entertainer. Und während er noch ein wenig locker plaudert, bereitet seine Assistentin Susi mit flinken Fingern die frischen Zutaten für das Drei-Gänge-Menü vor: Spargel, Geflügelbrust, gebratene Garnelen und karamellisierte Ananas. „Kochen sie Spargel nie in Wasser, sondern dünsten sie ihn“, rät der Kochspezialist. „Es gehen sonst zu viele Nährstoffe verloren.“

Eintrag ins "Goldene Buch" der Stadt Werne

Zwischen seinen Shows findet der Sternekoch immer wieder Zeit mit seinen Fans zu plaudern, posiert spontan für Erinnerungsfotos, signierte -zig seiner Bücher im Geschäft „Reckers“ und trägt sich auf Einladung des Bürgermeisters Rainer Tappe in das „Goldene Buch“ der Stadt ein.

Ausbildung in Frankreich

„Ein Leben für den guten Geschmack“, das ist die Philosophie von Johannes Lafer. Nach seiner Ausbildung zum Koch 1976 leistete der damals 19-Jährige seinen Wehrdienst ab und arbeitete unter anderem als Patissier in Frankreich und Deutschland. Heute führt Johann Lafer sein eigenes Hotel auf der Stromburg mit angegliederter Kochschule in Guidental, schreibt Bücher und ist bei Organisation von Galadinners nicht mehr wegzudenken.

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