Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Erdbeersaison eröffnet

WERNE Frisches Obst aus der Region liegt im Trend. Am Dienstag hat auf dem Hof Schulze Twenhöfen die Erdbeersaison eröffnet. Hier gilt: Selberpflücken und Naschen erlaubt.

/

2,8 Kilo sammelte Erich Pflaumbaum (r.). RN-Fotos (2) Felgenträger

Garantiert nicht jede Erdbeere landete gestern im Korb.

Erdbeeren bei Schulze Twenhöven Philipp

Erich Pflaumbaum hievt den Eimer auf die Waage. "Zum ersten Mal keine selbst gegessen", gibt er zu Protokoll. 2,8 Kilogramm Erdbeeren hat der Rentner, seit Jahr und Tag Selbstpflücker, innerhalb von zehn Minuten gesammelt - die ersten frischen Erdbeeren des Jahres.

Seit Dienstag ist das Erdbeerfeld von Martin Schulze Twenhöven für die Selbstpflücker geöffnet. "Damit liegen wir gut in der Zeit, viel früher ist es sonst auch nicht", sagt der Landwirt mit Blick auf die reich behangenen Pflanzen.

"Letzte Woche waren wir noch unsicher, doch dann sind sie wie auf einen Schlag reif geworden." Seine Frau Rita ergänzt: "Im vergangenen Jahr, als wir zwei Wochen eher eröffnet haben, war das die absolute Ausnahme." Bis zu 800 Kilo - je nach Wetterlage - können seine zehn Erntehelfer täglich sammeln. "Der Rest ist für die Selbstpflücker."

Sonne lud zum Ernten ein

Und die waren gestern bereits aktiv. Denn statt des angekündigten Regens lud die Sonne zum Ernten auf den Feldern ein. "Allerdings werden nicht mehr die ganz großen Mengen gepflückt", weiß Rita Schulze Twenhöven. "Früher kamen pro Kopf bis zu 55 Kilo zusammen." Doch die großen Familien von damals seien älter geworden und kommen nicht mehr wieder. "Schade eigentlich." Heute bewegt sich die durchschnittliche Ausbeute zwischen zwei und fünf Kilo. "Lieber öfter und dafür frisch pflücken", meint eine der Frauen auf dem Feld.

Wer keine Lust auf die Feldarbeit hat, bedient sich an den abgepackten Portionen, die zum Preis von zwei Euro je 500 Gramm oder neun Euro je 2,5 Kilo angeboten werden. "Aber das Pflücken macht mehr Spaß", weiß Rita Schulze Twenhöven. Und billiger ist es auch: Zwei Euro für ein Kilo. Außerdem gehört "das Naschen doch dazu", so die Landwirtin. Wer selber pflückt, darf so viele Erdbeeren essen, wie er kann. Sohnemann Christoph hat es bereits ausprobiert: "Man muss nur eine Reihe durchgehen, dann ist man satt."

Drei Hektar großes Feld

Drei Hektar groß ist das Erdbeerfeld an der Wesseler Straße Nr. 4. Die Reihen sind mit Stroh ausgelegt, so dass das Pflücken auch an verregneten Tagen möglich ist. "Der Boden bleibt fest, und das Wasser spritzt nicht auf die Früchte", erklärt Rita Schulze Twenhöven. Sie schätzt, dass die Felder "etwa fünf bis sechs Wochen" für Selbstpflücker geöffnet sind.

 

/

2,8 Kilo sammelte Erich Pflaumbaum (r.). RN-Fotos (2) Felgenträger

Garantiert nicht jede Erdbeere landete gestern im Korb.

Erdbeeren bei Schulze Twenhöven Philipp

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Orgel in der Konrad-Kirche in Werne

Ein letztes Pfeifen vor dem Umzug

Werne 15 Jahre ist die Orgel in der St.-Konrad-Kirche in Werne erst alt. Nun wird sie abgebaut. Am Sonntag lauschten die Kirchgänger ihr ein letztes Mal in der gewohnten Umgebung. Es steht ein Umzug an.mehr...

Werne Nur eines ist sicher: der Tod. Jeden Menschen in unserer Stadt wird er irgendwann einmal einholen. Aber woran sterben die Werner Bürger eigentlich statistisch am häufigsten?mehr...

Werne Die Kinderstadt „Wernutopia“ geht in den Sommerferien in die nächste Runde. Die Teilnahme soll teurer werden – um bis zu 15 Euro pro Woche. Die Stadt Werne begründet diesen Schritt.mehr...

Werne Das neue Amazon-Logistikzentrum in Werne bietet nicht nur ein modernes Arbeitsumfeld für rund 1300 gewerblich Beschäftigte. Es ist weitgehend barrierefrei. Beste Bedingungen also für die 130 behinderten Mitarbeiter.mehr...

„Bio kann jeder“ an der Uhlandschule Werne

Leckere Smoothie-Rezepte mit Apfel und Mango

Werne Bio kann doch jeder, oder? Johannes Glitz, Küchenchef der Werner Uhlandschule, zeigte Workshop-Teilnehmern in dieser Woche, wie man auch Kindern gesundes Essen schmackhaft machen kann. Hier gibt es „vitaminreiche“ Tipps und zwei leckere Smoothie-Rezepte.mehr...

Neue Ausstellung des Werner Museums

Ein ganz anderer Blick ins Schaufenster

Werne Ob zu Fuß, mit der Kutsche, per Zug oder Flugzeug, mit dem E-Bike oder der Drohne: Mobilität und ihre Auswirkungen auf den Alltag der Menschen sind das Thema einer neuen Ausstellung des Werner Stadtmuseums, die am Sonntag, 18. Februar, startet. Doch im Museum findet sie gar nicht statt…mehr...