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Neuer Penny-Markt: Pläne liegen auf dem Tisch

WERNE Pünktlich zur Bürgeranhörung „Penny Markt am Südring“ erhielt Stadtplaner Ralf Bülte die neuen Straßenpläne für den Knotenpunkt Kirchhof-Mottenheim / Lünener Straße vom Landesbetrieb. Lesen Sie hier, was die Pläne beinhalten.

Neuer Penny-Markt: Pläne liegen auf dem Tisch

Um Fußgängern und Radfahrern das Überqueren der B 54 am Knotenpunkt Kirchhof Mottenheim und An den 12 Bäumen zu erleichtern, soll hier eine Überquerungshilfe gebaut werden.

Um Fußgängern und Radfahrern aus dem Baugebiet Kirchhof-Mottenheim das Überqueren der B54 zum künftigen Supermarkt zu erleichtern, plant der Landesbetrieb Straßen.NRW in Zusammenarbeit mit der Stadt Werne eine 2,50 Meter breite Querungshilfe.

Ampelanlage nicht erforderlich

Voraussichtlich wird das Verkehrsaufkommen um 1200 Fahrzeuge auf der Lünener Straße ansteigen. Das hatten die Berechnungen der Planer ergeben. Dabei werde allerdings vom schlimmsten Fall ausgegangen, meinte Heidrun Elisabeth Müller vom Planungsbüro Lange. So sei auch eine Ampelanlage nicht erforderlich.

Bisher fahren etwa 700 Autos den alten Penny-Markt, der weiter bestehen bleibt, an. Bei der Bürgeranhörung am Donnerstag kamen auch die Planer zu Wort. So erläuterte Arno Flörke  vom Ingenieurbüro für Akustik und Umwelttechnik: „Aus schalltechnischer Sicht hat das Vorhaben keine Auswirkung auf die Anwohner“, so Flörke.

Anlieger fürchten Lärmbelästigung

Am Eckgebäude der Lünener Straße wurden Immissionswerte von 58 Dezibel am Tag und 50 Dezibel in der Nacht berechnet. „Damit liegen die Werte noch unterhalb der Richtwerte von 64 und 54 Dezibel“, führte Flörke weiter aus. Eine Nachtanlieferung des neuen Penny-Marktes, der über eine Verkaufsfläche von 1760 Quadratmetern verfügen wird, soll in der Baugenehmigung festgeschrieben werden, informierte SPD-Fraktionsvorsitzender Karl-Friedrich Ostholt die Anlieger, die eine hohe Lärmbelästigung befürchten.

Bereits jetzt werde das Lieferverbot in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr nicht eingehalten, meinten die Besucher. Nachts um drei Uhr rolle der LKW-Verkehr an ihrer Haustür vorbei.

Kommt ein Getränkemarkt?

Skeptisch zeigten sich die Anwohner gegenüber der geplanten Nutzung des alten Marktes (600 Quadratmeter Verkaufsfläche). „Falls hier ein Getränkemarkt einzieht, kann ich meinen Laden dichtmachen“, äußerte ein betroffener Getränkehändler an der Lünener Straße seine Bedenken.

In NRW hat Werne nach Recklinghausen die größte Getränkemarkt-Dichte, meinte er. Wenn es nach den Anliegern gehe, soll hier die Drogerie Rossmann einziehen. „Allerdings könne die Stadt zwar die Artikel festlegen, aber nicht die Firmen“, bemerkte Ostholt. Alternativen zum Getränkemarkt sind bisher Blumenladen oder Metzgerei.

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