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Mehr Lkw-Verkehr bei Klingele in Werne

Papierwerke beginnen im Sommer 2018 mit dem Bau

Werne Das von der Klingele Papierwerke geplante Logistikzentrum an der Brede 1 zwischen Werne und Stockum soll dafür sorgen, dass der Lkw-Verkehr abnimmt. Zumindest vorübergehend ist ab Sommer jedoch das Gegenteil der Fall.

Papierwerke beginnen im Sommer 2018 mit dem Bau

Das neue Logistikzentrum der Firma Klingele soll mit digitaler Infrastruktur ausgestattet werden. Foto: Klingele (Grafik)

Vergangenen Februar kündigte die Firma Klingele an, ihr Logistikzentrum zwischen Werne und Stockum, Brede 1, in diesem Jahr auszubauen. Laut Sylvia Huber, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Firma, gebe es noch keinen festen Termin für den Baustart. Die Bau-Aufträge seien jedoch genehmigt.

Sechs Monate Bauzeit

Doch sei es unwahrscheinlich, dass die Baumaßnahmen vor dem Tag der offenen Tür am 23. Juni starten. An diesem Tag wird das Projekt Anwohnern und Interessenten genauer vorgestellt. Einen offiziellen Spatenstich wird es nicht geben. Die angekündigte Fertigstellung bis Ende des Jahres solle eingehalten werden, so Huber: „Die Bauzeit ist auf sechs Monate angesetzt.“

Die Firma Klingele kündigte an, dass sich der Lkw-Verkehr durch das erweiterte Logistikzentrum verringere. Der Hintergrund ist, dass durch die Schließung der Außenlager in Rünthe und Hamm der Lkw-Shuttleverkehr wegfällt. Klar ist jedoch, dass es während der Bauphase zu verstärktem Verkehr kommen wird.

Keine Tiefbauarbeiten – keine Schwertransporte

„Dass bei einer Baustelle zusätzlicher Verkehr anfällt, ist ja normal“, meint Huber. Die Schließung der Außenlager könne erst vollzogen werden, sobald der Ausbau des Werner Logistikzentrums fertiggestellt ist. Die normale Tätigkeit gehe solange weiter, bestätigte Sylvia Huber. Somit muss es erst mehr Verkehr geben, bevor es weniger werden kann.

Zur erhöhten Lkw-Belastung während der Bauzeit schränkte sie jedoch ein: „Da es keine Tiefbauarbeiten geben wird, muss man sich keine Sorgen über eine wochenlange Belastung durch Schwertransporte machen.“ Die fünf neuen Stellen, die durch den Ausbau entstehen, würden extern besetzt und seien „teilweise noch vakant“, so Huber.

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