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Schüler des Berufskollegs stemmen Gewichte für mehr Fitness

WERNE In Zeiten, wo es für alles eine „Version 2.0“ geben muss, bleibt auch der Unterricht nicht verschont. Statt „Sport“ steht nun „Gesundheitsförderung“ auf dem Stundenplan. Was nach Aktionismus klingt, ist jedoch wohl durchdacht. Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs zeigten am Montag wie.

Schüler des Berufskollegs stemmen Gewichte für mehr Fitness

Mit Hanteln trainieren die Berufsschüler nicht nur ihre Muskeln, sondern auch die Ausdauer.

Die Auszubildenden des ersten Lehrjahres im Maler- und Lackiererhandwerk werden „fit gemacht“ – und zwar im wahrsten Sinn des Wortes: Im Fitnessstudio von Norbert Rother kommen die Schüler des Freiherr-vom-Stein-Berufskollegs gehörig ins Schwitzen.  Unsere Turnhalle gibt solche Möglichkeiten leider nicht her“, sagt Sportlehrer Peter Schulz. Gemeinsam mit seinem freiberuflichen Kollegen Jörg Knuppertz und unterstützt von der Innungskrankenkasse hat er das Projekt „Gesundheitsförderung“ auf die Beine gestellt.

Früh ein Bewusstsein für Gesundheit schaffen

„Ziel ist es, bei den Jugendlichen möglichst früh ein Bewusstsein für die Gesundheit zu schaffen“, so der Pädagoge. Ein halbes Jahr lang wird der wöchentliche Sportunterricht für die 17- bis 20-Jährigen zu einer Entdeckungsreise: Selbstfindung mit Qigong, Mut und Teamwork an der Kletterwand oder eben Fitness an der Hantel. „Gerade für Berufsschüler hat die Gesundheitsförderung eine besondere Bedeutung“, weiß Schulz. „Bei Schülern des dritten Lehrjahres kommt es beispielsweise immer häufiger zu Rückenproblemen.“

Trainieren statt Raucherpausen

Trotz des „Event-Charakters“ ist auch das Projekt offizieller Unterricht, für den die Schüler eine Note erhalten. „Da geht häufig über die Einstellung. Man sieht, ob sich ein Schüler reinhängt oder desinteressiert ist“, berichtet Peter Schulz aus der Praxis. Wobei: „In diesem Jahrgang kommt es kaum vor, dass jemand zu spät kommt oder die Raucherpause dem Training vorzieht.“  Das Berufskolleg will auch künftig die „Erstklässler“ mit Blick auf die Gesundheit fördern. Peter Schulz und seinen Kollegen geht es dabei nicht nur um die Bewegung: „Wir laden zu einem Termin auch eine Ökotrophologin ein, um über richtige Ernährung zu sprechen.“

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