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TVW-Wasserfreunde im Kanal - frei geschwommen

WERNE Gleich neun heimische Triathleten waren bei Veranstaltungen in Münster und Dortmund am Start. Der Dortmund-Ems-Kanal erwies sich für die Athelten als ein erfolgreiches Gewässer.

TVW-Wasserfreunde im Kanal - frei geschwommen

Die Werner Triathleten Marianne Stein, Jennet Struwe, Bernd Pulkus und Sebastian Nieberg (v.l.) genossen die Atmosphäre am Münsteraner Hafen.

In Münster wurde nach langer Zeit zum ersten Mal wieder ein Triathlon ausgerichtet. Die alten "OSMO"-Hallen als zentraler Ort am Münsteraner Hafen waren ideal um eine ganz besondere Atmosphäre zu schaffen. Es ist wohl der einzige Triathlon, der eine überdachte Wechsel- und Zielzone hat.

Geschwommen wurde im Hafenbecken gleich nebenan. Die seit einigen Jahren mit Cafés und Restaurants ausgebaute Flaniermeile wurde von hunderten Zuschauern gesäumt. Die Radstrecke führte die Teilnehmer auf einen Rundkurs, der je nach Distanz mehrfach zu durchfahren war. Zurück an den "OSMO"-Hallen ging es auf die Laufstrecke am Dortmund-Ems-Kanal entlang, wo die Läufer dem Wind und der Sonne trotzen mussten.

Gelungene Premiere

Jennet Struwe und Bernd Pulkus waren auf der Volksdistanz über 500m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen gemeldet. Für beide war das Schwimmen im Freiwasser Premiere. Sie kamen damit aber sehr gut zurecht und wechselten nur gut zehn Minuten später aufs Rad. Auf dem winkligen Radkurs kamen beide schnell voran, so dass nach dem anschließenden Laufabschnitt unter dem Jubel von Familie und Freunden das Ziel erreicht wurde.

Auf der olympischen Distanz über 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen lagen Freud und Leid nah beieinander. Sebastian Nieberg musste auf der Radstrecke einen "Platten" hinnehmen und die Minuten für den Schlauchwechsel konnte er auf der anspruchsvollen Laufstrecke nicht mehr kompensieren. Christian Blaha lieferte bei Schwimmen und Radfahren eine klasse Leistung, musste es dann aber beim Laufen langsamer angehen lassen.

Rohe nach OP wieder fit

Besser lief es für Marianne Stein und Wolfgang Rohe. Eine Woche nach dem harten Bonn-Triathlon fehlte Marianne auf der Strecke noch die Spritzigkeit, aber mit einer tollen Laufleistung krönte sie ihr taffes Programm von zwei anspruchsvollen Wettkämpfen in acht Tagen. Wolfgang stellte nur sechs Wochen nach einer Meniskus-Operation seine Form auf der Schwimm- und Radstrecke unter Beweis und ließ es beim Laufen ganz bewusst etwas ruhiger angehen.

Auch beim Westfalen-Triathlon in Dortmund wurde im Dortmund-Ems-Kanal geschwommen, und Kerstin Obrikat, Silke Löhr und Kerstin Montag kamen damit ebenfalls gut zurecht. Nach 750 m Schwimmen ging es aufs Rad. Die zum Vorjahr etwas veränderte 20-km-Radrunde fand diesmal bei den Athleten mehr Zustimmung und der 5 km lange Laufabschnitt durch den Fredenbaumpark gilt schon als echter "Klassiker". Alle drei Triahtletinnen waren mit ihren Leistungen sehr zufrieden.

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