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Von der Haustür bis zum Schulhof

WERNE Michaela Herla vom Erlenbrock wundert sich: Ihr 13-jähriger Sohn darf mit dem Schulbus zum Anne-Frank-Gymnasium fahren, ihre 10-jährige Tochter nicht. "Sie gehen morgens zur selben Zeit aus dem Haus, haben die gleiche Richtung."

Zusammen mit Martina Kokott von der Hüsingstraße und weiteren Eltern aus Evenkamp möchte sie wissen, warum ihre Kinder nicht am Schülerbusverkehr teilnehmen dürften, Kinder aus dem zur Stadt näher gelegenen Beckingsbusch jedoch dürften: "Warum werden im kinderfreundlichen Werne solche Unterschiede gemacht?"

Den Grund nennt Fachbereichsleiterin Bildung und Kultur, Kordula Mertens, er heißt Schülerfahrtkostengesetz. Dort sei genau festgelegt, dass ein Grundschüler ab zwei Kilometer Schulweg mit dem Bus fahren dürfe, beim Schüler der Sekundarstufe I sind es mehr als 3,5 Kilometer und bei den Großen ab 5 Kilometer.

Es habe immer einige Randfälle gegeben, wie bei den Kindern von Michaela Herla. Für dieses neu begonnene Schuljahr habe die Stadt die Katasterkarten des Kreises zu Rate gezogen und jeden Fall einzeln entschieden. Wenn der Ältere nun weiter mit dem Bus zur Schule fahren könne, so geschehe dies "aus Kulanz". Die Länge des Schulwegs werde nicht von der Haltestelle aus gemessen, sondern von der Haustür bis zur Schule.

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