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Blutspende in Werne

Werner erweisen sich als treue Blutspender

Werne. Während andernorts die Blut-Reserven in den heißen Monaten schrumpfen, gibt es in Werne Entwarnung. Die Zahl der Spender ist seit Jahren stabil.

Werner erweisen sich als treue Blutspender

Gesammelte Blutkonserven dpa Foto: picture alliance / dpa

Wenn die Temperaturen in diesen Tagen steigen, sinkt oft der Vorrat an Blutreserven. Weniger Menschen sind dann bereit, ihren Lebenssaft zu spenden. In Werne ist das allerdings anders.

„Wir haben ein solch tolles Blutspende-Publikum, dass wir keine großen Einbußen in den Sommermonaten haben“, sagt Andrea Beier vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Werne. Während andernorts die Blutkonserven schrumpfen, sei die Bereitschaft, Blut zu spenden, hier auch im Sommer hoch.

180 Spender pro Termin

Bis zu 180 Männer und Frauen spenden bei je einem der insgesamt vier Termine im Jahr ihr Blut. Neben den regelmäßigen Terminen am Freitag bietet der Blutspendedienst des DRK drei weitere Sondertermine an. Der nächste liegt in den Sommerferien (29. Juli).

„Die, die normalerweise nicht kommen können, können dann spenden“, sagt Beier. An den Sonderterminen, die zusätzlich am Ostermontag und zwischen Weihnachten und Neujahr stattfinden, sind in der Regel 120 bis 130 Personen dabei. Die Ferienzeit würde sich eben auch in Werne bemerkbar machen.

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Für die Vorbereitung der Blutspende-Termine schauen die Verantwortlichen immer, wie viele Männer und Frauen in den Vorjahren kamen. „Es gibt immer Abweichungen. Mal sind es 20 Personen weniger, mal 30 Personen mehr. Aber wir gehen immer von 180 Personen zu den regulären Terminen aus. Danach richten wir die Verpflegung ein“, erklärt Rotkreuz-Leiter Willi Benning. Bei 180 Personen, die einen halben Liter Blut abgeben, kommt dann eine gesamte Menge von 90 Litern pro Termin zusammen.

Ärztliche Kontrolle vor der ersten Spende

Bevor es aber überhaupt zum Piks kommt, kontrollieren die Ärzte, ob der Blutwert und die Verfassung der potenziellen Spender passt. „Die Spender müssen sich gut und fit fühlen. Sie müssen vorher vitaminreich gegessen haben und genügend getrunken haben. Das sind Faktoren, die aber generell für die Sommertage gelten“, sagt Benning – und weiter: „Wer sich schummrig fühlt und das Haus lieber nicht verlassen möchte, sollte natürlich auch nicht zur Blutspende kommen.“

Und für Erstspender gelten generell andere Regeln. „Sie können Schwierigkeiten bekommen. Erstens sind sie nervös, weil sie nicht wissen, was auf sie zukommt. Und zweitens weiß man nie, wie ihr Kreislauf das mitmacht“, sagt Willi Benning. Das sei im Sommer aber nicht anders als im Winter. Deshalb rät er auch nicht davon ab, seine erste Blutspende in den wärmeren Monaten des Jahres zu geben.

Die Möglichkeit, Blut zu spenden, gibt es bereits in der kommenden Woche. Das sind die nächsten Termine des Deutschen Roten Kreuzes (DRK):

Die Freitagstermine sind am 8. Juni, 14. September, 7. Dezember (jeweils von 15 bis 19.30 Uhr im Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg, Becklohof 18); Sondertermine am 29. Juli, 11 bis 15 Uhr, und am 28. Dezember von 15 bis 20 Uhr
(jeweils im DRK-Heim, Flöz-Zollverein-Straße).

Die Termine sind im 56-Tage-Rhythmus angelegt. So viele Tage müssen zwischen zwei Blutspenden liegen.

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