"3 x 3" wird festes Angebot

16.11.2007 / Lesedauer: 2 min

"3 x 3" wird festes Angebot

<p>Ursula Reindl zog eine mehr als zufrieden stellende Bilanz des Projekts "3 x 3". </p>

Ahaus/Vreden Drei Jahre ist es als Projekt gelaufen, je dreimal in Ahaus, Gronau und Vreden - die Zahl drei findet sich auch im Titel "3 x 3 macht frei - Zeit für mich, ich bin dabei!" wieder. Zum Abschluss kann Projektleiterin Ulla Reindl Erfolg vermelden: Was der Caritasverband für die Dekanate Ahaus und Vreden und der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Vreden für die Frauen auf die Beine gestellt haben, sei gut angekommen. Wenn eine Kur nicht möglich war, konnten sie zumindest für einige Tage vor Ort Erschöpfung und Krankheit entgegenwirken. Jetzt ist "3 x 3" kein Modellprojekt mehr, stattdessen soll es wegen der über Erwarten guten Rückmeldungen ein Regelangebot der beiden Verbände werden.

Ortsnahe Erholung

Die Idee entstand 2004. Die Zahl der durch den Caritasverband Ahaus und den SkF Vreden vermittelten Kuren befand sich auf einem Tiefpunkt. Die Ablehnungsquoten der Krankenkassen betrugen 75 Prozent. So keimte der Gedanke, ein wohnortnahes Angebot für Mütter zu initiieren, um das Gesundheitsbewusstsein zu verbessern und ortsnahe Erholung zu bieten.

Ziel war auch, die Bereitschaft zu Veränderungen im Alltag zu fördern und damit Erschöpfungszuständen vorzubeugen. Dementsprechend wurde den Teilnehmerinnen ein abwechslungsreiches Programm geboten. Neben Themenarbeit wie Stressbewältigung, Grenzen und Regeln in der Erziehung und Förderung des Selbstbewusstseins standen Entspannungsübungen, Tanz, gesunde Ernährung, kreative Angebot, Sport und Informationen rund um Gesundheit auf dem Programm.

Alltag entziehen

Jeweils drei Vormittage in drei aufeinander folgenden Wochen konnten die Frauen sich "dem normalen Alltagsgeschehen" entziehen, ausspannen, Zeit und Raum finden, in Ruhe und mit fachlicher Begleitung Fragen ihres Alltags anzusprechen, so die Dipl.-Sozialpädagogin Ursula Reindl. Den Teilnehmerinnen sei schnell bewusst geworden, dass die Verbesserung des eigenen Wohlbefindens auch positive Auswirkungen auf ihre Kinder und die gesamte Familie hat. Die Projektziele, so das Ergebnis der anonymen Befragung durch Fragebögen, wurden zur vollen Zufriedenheit der Teilnehmerinnen erreicht.

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