Der Adventsmarkt in Alstätte – hier ein Archivbild der letzten Ausgabe von 2019 – ist noch nicht abgesagt. Am Freitagmorgen (12. November) will der Vorstand des Gewerbevereins Alstätte mit den Hauptorganisatoren sprechen, ob und wie die Veranstaltung trotz der hohen Coronazahlen möglich ist. © Markus Gehring (Archiv)
Coronazahlen

Adventsmarkt Alstätte ist noch nicht abgesagt – Besprechung am Freitag

Der Adventsmarkt in Alstätte ist noch nicht abgesagt. Der Gewerbeverein dementiert am Donnerstag entsprechende Gerüchte. In trockenen Tüchern ist der Markt deswegen aber noch nicht.

Das Gerücht machte am Mittwochabend die Runde durch Facebook- und Whatsapp-Gruppen. Der Adventsmarkt in Alstätte sei abgesagt, hieß es in mehreren Nachrichten. Der Vorstand des Gewerbevereins halte es für unverantwortlich, den Markt bei den aktuellen Coronazahlen durchzuführen. „Das ist falsch“, sagt Hendrik Gerwing vom Vorstand des Gewerbevereins.

Gewerbeverein spricht am Freitag über den Adventsmarkt

Ja, es gebe Überlegungen, wie mit dem Adventsmarkt umgegangen werden soll. Und ja, natürlich habe man die Coronazahlen mit großer Sorge im Blick. Bisher sei aber noch nichts abgesagt.

Darüber will der Vorstand des Gewerbevereins am Freitagmorgen (12. November) mit den Hauptorganisatoren sprechen. „Im Moment ist es einfach noch zu früh, um zu sagen, was passiert“, erklärt Hendrik Gerwing weiter. Der Adventsmarkt ist von Donnerstag, 25. November, bis Sonntag, 28. November, geplant.

Auch die Lokalpolitik wartet im Moment noch ab: In der Ratssitzung am Mittwochabend wollte Gisa Müller-Butzkamm (Grüne) von der Verwaltung wissen, ob der Rat künftig wieder in der Stadthalle tage. Zwar sei der Ratssaal im Rathaus natürlich gemütlicher, aber eben auch beengter als die Stadthalle. „Konkret ist es noch nicht vorgesehen, in die Stadthalle zurückzukehren“, erklärte Bürgermeisterin Karola Voß in der Sitzung.

Stadt Ahaus wartet weitere Entwicklung noch ab

Ähnlich sieht es bei der Stadt Ahaus aus, wenn es um die Veranstaltungen in der Innenstadt geht: Schließlich stehen dort mit „Ahaus leuchtet auf“ am 19. November und dem Winterzauber in den kommenden Wochen bis nach Weihnachten Aktionen an, die Tausende Besucher in die Innenstadt locken sollen.

Pressesprecherin Anna Reehuis erklärt auf Nachfrage am Donnerstag, dass es noch keine generelle Marschroute für oder gegen größere Veranstaltungen gebe. Natürlich habe man auch bei der Stadt die Entwicklung der Infektionszahlen genau im Blick. „Bisher wurde ja aber auch die Corona-Schutzverordnung noch nicht erneuert. Noch sind größere Veranstaltungen ja möglich“, sagt sie. Am Ende sei das aber auch immer Sache der Veranstalter.

Corona-Schutzverordnung gibt die Marschroute vor

Katrin Damme, die kommissarische Geschäftsführerin von Ahaus Marketing und Touristik, hatte bereits Anfang dieser Woche gesagt, dass der Winterzauber natürlich nur unter den dann geltenden Regeln der Corona-Schutzverordnung stattfinden könne. Darauf müsse man flexibel reagieren. Aktuell werde aber alles so vorbereitet, dass alle Aktionen so wie vorgesehen stattfinden können.

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Redaktion Ahaus
Ursprünglich Münsteraner aber seit 2014 Wahl-Ahauser und hier zuhause. Ist gerne auch mal ungewöhnlich unterwegs und liebt den Blick hinter Kulissen oder normalerweise verschlossene Türen. Scheut keinen Konflikt, lässt sich aber mit guten Argumenten auch von einer anderen Meinung überzeugen.
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