Asiatischen Markt im Blick

Ahauser Unternehmen Polywest schließt Joint-Venture in Tokio ab

25.05.2007 / Lesedauer: 2 min

«Polywest Asia Japan» heißt das neue Unternehmen, mit dem die Ahauser nun ihre Marktposition in Asien aus-bauen wollen. Die beiden Unternehmen aus Japan und dem Münsterland besiegelten das Joint-Venture auf der Fachmesse «CMM» in Tokio, einer der bedeutendsten internationalen Messen im Bereich Druckmaschinen-Technologie. «Mit diesem wichtigen strategischen Schritt stärken wir zusätzlich unseren Standort Ahaus», so Werner Kramer aus der Geschäftsleitung nun nach seiner Rückkehr aus Japan. «Denn auch in Zukunft werden wir Komponenten und Wissen von Ahaus aus nach Japan liefern.» Am neuen Firmenstandort in Tokio werden nun insbesondere Sleeves (Druckhülsen für die Klischeemontage) produziert. Unterdessen haben Facharbeiter aus Ahaus die Produktionsstätte in Tokio in Gang gesetzt. «Produziert wird seit Montag», bestätigte Heinz Lorig, geschäftsführender Gesellschafter von Polywest, der ebenfalls zur Vertragsunterzeichnung nach Tokio gereist war. «Unter anderem haben wir dort Maschinen aufgebaut, die vorher in Ahaus standen. In Deutschland haben wir dafür in neue Maschinen investiert.» Zu den neuen Mitarbeitern in Tokio gehöre auch eine junge Frau, die im Münsterland bereits bekannt sei: «Michiko Sato hat nach ihrer Ausbildung zur Tischlerin in Ahaus vier Monate bei uns gearbeitet, jetzt ist sie als Produktionsmitarbeiterin in ihrem Heimatland für ,Polywest Asia Japan' tätig.» www.polywest.de

Lesen Sie jetzt