Die Spritpreise steigen derzeit deutlich an. © dpa
Meinung

Benzinpreise auf Rekordhoch: Die Schmerzgrenze ist für viele längst erreicht

Die Spritpreise steigen und steigen, ein Ende ist nicht in Sicht. Darunter leiden vor allem Geringverdiener, die auf das Auto angewiesen sind. Für sie gibt es nur wenig Hoffnung, fürchtet unser Autor.

Der Halt an der Tankstelle ist nicht vergnügungssteuerpflichtig. Das gilt gerade in diesen Zeiten, in denen die Spritpreise auf Rekordkurs sind. Erst am Sonntag registrierte der ADAC ein neues Allzeithoch bei Diesel.

Fest steht: Diese Preise tun weh – nur offenkundig nicht allen. Viele Menschen können oder wollen es sich leisten, überdimensionierte SUVs zu fahren oder den Drehzahlmesser auf der Autobahn in die Höhe zu jagen. Wer Spaß daran und das erforderliche Kleingeld hat, muss eben mehr bezahlen.

Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Menschen mit kleinem Portemonnaie auf das Auto angewiesen sind. Sie stellt die Preisentwicklung möglicherweise vor ernsthafte Probleme. Hier ist keine Hilfe, schon gar keine politische, in Sicht.

Die bittere Wahrheit ist: Wem die jetzigen Preise Probleme bereiten, der sollte sich mittelfristig nach Alternativen umschauen. Lohnt sich der Umstieg auf ein spritsparendes oder mit dem kostengünstigen Autogas angetriebenes Modell? Rechnet sich am Ende gar die Elektromobilität?

Die Hoffnung, dass die Preise sich in die andere Richtung entwickeln werden, wird hingegen enttäuscht werden. Der Trend, da sollten wir uns keine Illusionen machen, zeigt nach oben.


Video: Tank-Touristen unterwegs – So drosselt Tschechien die Benzinpreise

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