Zeugnisverleihung

Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung entlässt 81 Abiturienten

„Maskenball – Atemberaubend bis zum Schluss“ lautete das Motto der Abiturientia des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung (BWV) in Ahaus. 81 Schüler bekamen ihre Zeugnisse überreicht.
Die Stufensprecher Malte Woschkowiak und Melina Wolf hielten eine Rede. © BWV

Am Samstagnachmittag verabschiedete das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung Ahaus in der Stadthalle unter dem Motto „Maskenball – Atemberaubend bis zum Schluss“ seine Abiturientia. Im Rahmen der stimmungsvollen Veranstaltung beglückwünschte zunächst Schulleiter Reinhard Wehmschulte die 81 Abiturienten und forderte sie dazu auf, „mit Bedacht, Weitsicht und vor allem mit Freude ihren individuellen Weg zu beschreiten“, wie es in einer Pressemitteilung des Berufskollegs heißt.

Die Stufenleiter Britta Kamender und Thomas Greuel gingen in ihrer Rede auf die Notwendigkeit von Veränderungen ein, die uns das Lernen und Lehren in Zeiten der Pandemie deutlich vor Augen geführt hat. Sie appellierten an die Schülerinnen und Schüler, auch in Zukunft offen für das Neue zu bleiben, aber gleichzeitig stets zu dem zurückzukehren, was ihnen Halt gibt und sie mit Freude erfüllt. Sie lobten die Stufe außerdem für ihr Durchhaltevermögen, ihre Geduld und die gute Zusammenarbeit.

Guter Zusammenhalt trotz Corona

Den Stufensprechern Melina Wolf und Malte Woschkowiak war es wichtig, in ihrem Beitrag darauf hinzuweisen, wie gut der Zusammenhalt untereinander trotz der widrigen Umstände und der ausgefallenen Stufenfahrten und Mottowoche war. Sie dankten aber auch den Lehrerinnen und Lehrern für die gute Prüfungsvorbereitung und der Stufenleitung für das vertrauensvolle Miteinander.

Sowohl die Schulleitung als auch die Stufenleiter und die Schüler ehrten im Rahmen ihrer Vorträge den Bildungsgangleiter Rainer Konniger, der das Berufskolleg im Sommer nach 43 Jahren Lehrertätigkeit verlassen wird, und betonten alle, dass er das Wirtschaftsgymnasium nicht nur aufgebaut habe, sondern dass es untrennbar mit seinem Namen verknüpft sei.

Elternvertreter gratulieren zum Abitur

Petra Wienandts und Dr. Jörg Tenhündfeld gratulierten den Schülern anschließend als Elternvertreter ebenfalls zu ihrem bestandenen Abitur und wiesen auf die ungeheuren Herausforderungen hin, denen sich Schüler und Lehrer gleichermaßen hätten stellen müssen.

Die hervorragenden Ergebnisse seien hoch einzuschätzen, wenn man bedenke, dass im dichten Nebel der Pandemie nur Sichtflug und kein Autopilot möglich gewesen sei. Schließlich erhielten die Abiturienten von ihren Klassenlehrern Greuel, Kemper und Haddick, Schulze Ameling sowie Kamender ihre Abiturzeugnisse.

Lob für engagierte Schülerinnen

Der Bildungsgangleiter Rainer Konniger hob hervor, dass 23 Schüler eine Eins vor dem Komma stehen haben. Er zeichnete außerdem Schüler aus, die auf den Niveaustufen B2 und C1 Fremdsprachenzertifikate in Französisch und Niederländisch erlangt haben.

Auch lobte das Engagement der Schülerinnen Pia Orthaus und Thalisa Paffrath in der Schülervertretung, erwähnte, dass bereits zwölf Schüler zusätzlich zum Abitur den Berufsabschluss als Fremdsprachenkorrespondent erlangt haben, und verlieh Britt Hasslöver im Namen des Schulministeriums das Certi-Lingua Exzellenzlabel für mehrsprachige und internationale Kompetenzen.

Preis für herausragende Leistung

Die beste Abiturleistung erbrachte René Lammers mit einem Schnitt von 1,1. Für diese herausragende Leistung überreichten ihm Dr. Stefanie Schmickler als Vertreterin der Familie Pietsch und Prof. Dr. Franz-Peter Schmickler als Vertreter des Lions Clubs Nordwest Münsterland den mit 1000 Euro dotierten Dr.-Dieter-Pietsch-Preis.

Die Schülerin Julie Fabian erreichte mit 1,2 den besten Notendurchschnitt im Bildungsgang Allgemeine Hochschulreife mit Fremdsprachenkorrespondenz.

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