Bürgermeisterin Karola Voß über Kontaktsperre: „Eine sehr einschneidende Maßnahme.“

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Ab Montag gilt die von Ministerpräsident Armin Laschet angekündigte Kontaktsperre. Die Ahauser Bürgermeisterin Karola Voß nennt die Maßnahme „sehr einschneidend“ und lobt die Bürger.

Ahaus

, 22.03.2020, 18:39 Uhr / Lesedauer: 1 min

Paukenschlag zum Sonntag: Zwar verzichtet die Landesregierung auf eine Ausgangssperre beziehungsweise Ausgangsbeschränkung, wie es sie zum Beispiel im Bundesland Bayern gibt. Allerdings verkündete am Sonntagnachmittag NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, dass zur Eindämmung des Coronavirus ab Montag Ansammlungen ab drei Personen in der Öffentlichkeit verboten sind.

Ausgenommen von dem Verbot sind Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. Die Regeln sollen mindestens zwei Wochen gelten. Karola Voß, Bürgermeisterin der Stadt Ahaus, nannte diese Maßnahme am Sonntag auf Anfrage der Redaktion„sehr einschneidend“. Sie sieht es als Aufgabe der Stadt, die neuen Regeln durchzusetzen.

Polizei und Ordnungsamt arbeiten zusammen

„Gemeinsam mit der örtlichen Polizei wird das Ordnungsamt die Beschränkungen überwachen“, so Karola Voß. Gleichzeitig lobte sie die Bürgerinnen und Bürger ihrer Gemeinde: „Man hat schon in den vergangenen Tagen gesehen, dass sich einiges verändert hat. In der Stadt ist es sehr ruhig. Die Menschen haben verstanden, worum es geht.“

Deshalb habe die nun verhängte Kontaktsperre auch nicht so gravierende Auswirkungen wie anderswo: „Der Großteil hält sich bereits an die meisten Punkte. Die anderen Maßnahmen und Aufrufe gingen ja ebenfalls in diese Richtung.“ Ob das Ordnungsamt personell aufgerüstet wird, dazu äußerte sich die Bürgermeisterin am Sonntag nicht.

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