Coronavirus im Kreis Borken

Corona-Liveblog: 7-Tage-Inzidenz am Sonntag im Kreis gesunken

Am Sonntag ist die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Borken gesunken. Im Münsterlandvergleich liegt der Kreis Borken zurzeit im Mittelfeld. Der Kreis Coesfeld weist deutlich bessere Werte aus.
Die Coronainzidenz ist am Montag gesunken. © Grafik: Martin Klose

Die Ereignisse und Entwicklungen rund um das Coronavirus überschlagen sich zum Teil. Daher berichten wir aktuell in diesem Liveblog. Die Ereignisse der Woche vom 20. September bis 26. September lesen Sie hier.

Das Wichtigste im Überblick (Stand 3. Oktober, 0 Uhr, gemeldet vom Kreis Borken)

  • Todesfälle: 281 (281)
  • Gesamtinfektionen: 16.076 (16.063)
  • Gesundet: 15.563 (15.535)
  • Aktuell infiziert: 232 Personen (247)
  • Inzidenz: 34,4 (36,8)

Sonntag, 3. Oktober

Die Inzidenzzahlen im Regierungsbezirk Münster
Die Inzidenzzahlen im Regierungsbezirk Münster © Bezirksregierung Münster © Bezirksregierung Münster

10.12 Uhr: Bei den Inzidenzzahlen liegt der Kreis Borken im Münsterlandvergleich im Mittelfeld. Diese Zahlen hat die Bezirksregierung heute gemeldet (in Klammern die Zahlen des Vortags):

  • Stadt Bottrop 46,0 (48,6)
  • Kreis Borken 34,4 (36,8)
  • Kreis Coesfeld 16,3 (16,8)
  • Stadt Gelsenkirchen 77,2 (84,5)
  • Stadt Münster 24,0 (24,7)
  • Kreis Recklinghausen 57,4 (57,5)
  • Kreis Steinfurt 32,4 (31,0)
  • Kreis Warendorf 49,4 (53,3)

Samstag, 2. Oktober

09.15 Uhr: Die für die Lagebewertung wichtige 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz* in Nordrhein-Westfalen (NRW) liegt aktuell laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) landesweit bei 1,49. Der Anteil der Covid-19-Patienten gemessen an der Gesamtzahl der zur Verfügung stehenden Intensivbetten** liegt in NRW bei 6,09 Prozent, die landesweite 7-Tages-Inzidenz*** beträgt aktuell 54,2.

Laut LZG (Stand: 02.10.2021, 0 Uhr) ergibt sich bei den Inzidenzzahlen im Regierungsbezirk Münster für heute folgendes Bild (Zahlen des Vortages in Klammern):

Stadt Bottrop 48,6 (46,0)

Kreis Borken 36,8 (36,3)

Kreis Coesfeld 16,8 (16,3)

Stadt Gelsenkirchen 84,5 (94,6)

Stadt Münster 24,7 (28,8)

Kreis Recklinghausen 57,5 (61,9)

Kreis Steinfurt 31,0 (27,2)

Kreis Warendorf 53,3 (53,7)

Freitag, 01. Oktober

17.10 Uhr: In 55 Fällen blieb die Infektionsquelle trotz intensiver Befragung der infizierten Personen durch die Containment-Scouts des Kreisgesundheitsamtes Borken unbekannt (39,8 Prozent – Vorwoche: 44; 31,2 Prozent).

16.50 Uhr: Die Neuinfektionen in der Woche vom 20. bis zum 26. September 2021 erfolgten hauptsächlich am

  • Arbeitsplatz: 14 Fälle; 10,1 Prozent (Vorwoche: 11 Fälle; 7,8 Prozent)
  • Haushalt / Privat: 45; 32,6 Prozent (Vorwoche: 66; 46,8 Prozent) – hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Folgeinfektionen im häuslichen/familiären Umfeld im Rahmen von Reisen
  • Feiern: 4; 2,9 Prozent (Vorwoche 1; 0,1 Prozent)
  • Einrichtungen: 8; 5,9 Prozent (Vorwoche.: 7; 5,0 Prozent)
  • Schule: 1; 0,7 Prozent (Vorwoche: 4; 2,8 Prozent)

16.15 Uhr: 271.854 Personen sind im Kreis bisher vollständig geimpft. Das sind 73,1 Prozent. Ein Plus von 456 Personen gegenüber dem Vortag. Und: Die Impfquote im Kreis liegt über der in NRW und der auf Bundesebene.

15.41 Uhr: Die Situation in den Krankenhäusern im Kreis, die COVID-19-Patienten behandeln, sieht heute so aus:

  • Klinikum Westmünsterland (Krankenhäuser in Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn): Stationär 2 Corona-Patienten, davon 0 auf der Intensivstation.
  • Antonius-Hospital Gronau: 0 Corona-Patienten, davon 0 auf der Intensivstation.

15 Uhr: In dem neugestalteten Dashhoard wird nur noch die Anzahl der vollständig geimpften Personen dargestellt, da die bislang zudem veröffentlichte Zahl der Erstimpfungen inzwischen kaum noch zusätzliche Aussagekraft besitzt.

Die Übernahme der RKI-Daten ermöglicht jetzt zusätzlich auch eine Darstellung der Impfsituation in den einzelnen Altersgruppen.

14.15 Uhr: Die Corona-Todesfälle im Kreis Borken sind binnen vier Wochen sprunghaft angestiegen. Unter den Verstorben gibt es Ungeimpfte. Und der Kreis hat die Altersangabe gestrichen. Aus gutem Grund.

12.55 Uhr: Mit der vom Land verfügten Schließung der Impfzentren in NRW zum 30. September 2021 endete auch die Tätigkeit des „Impfzentrums Kreis Borken“ in Velen.

Damit einhergehend hat die Kreisverwaltung zum 1. Oktober ihr Impf-Dashboard im Internet vollständig auf die Daten des Robert-Koch-Institutes (RKI) umgestellt.

Bisher mussten die eigenen Erhebungen des Impfzentrums täglich manuell in die Internet-Darstellung eingegeben werden. Nunmehr erfolgt die Datenübernahme vom RKI automatisiert täglich um 9.30 Uhr.

11.50 Uhr: Die Inzidenzen der labortechnisch bestätigten SARS-CoV-2-Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen stellen sich für die Kreise und kreisfreien Städte im Regierungsbezirk Münster wie folgt dar (Zahlen in Klammern: Meldung vom Vortag):

  • Stadt Bottrop 46,0 (37,5)
  • Kreis Borken 36,3 (32,5)
  • Kreis Coesfeld 16,3 (17,2)
  • Stadt Gelsenkirchen 94,6 (93,0)
  • Stadt Münster 28,8 (33,8)
  • Kreis Recklinghausen 61,9 (55,2)
  • Kreis Steinfurt 27,2 (26,6)
  • Kreis Warendorf 53,7 (56,2)

11 Uhr: Auch wenn sich das Infektionsgeschehen als solches entspannt: Die Zahl der Corona-Todesfälle ist im Kreis binnen der letzten knapp 14 Tage sprunghaft gestiegen. Allein heute gibt es drei neue Fälle.

Die Todesfälle sind Gronau (2) und Gescher (1) zugeordnet und jeweils Männer, wie der Kreis auf Nachfrage mitteilt. Alle Personen sind in dieser Woche (Todestag) nicht aber gestern verstorben. Die Todesfälle wurden also rückwirkend einem anderem Datum zugeordnet.

Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Borken mit jüngsten Todesfällen 281 Personen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Anfang September 2021 waren es 269 Todesfälle.

Donnerstag, 30. September

14.45 Uhr: Gesamtverantwortliche für das Impfzentrum war Dr. Elisabeth Schwenzow als Ordnungsdezernentin des Kreises. Die organisatorische Leitung des Impfzentrums lag in den Händen von Andreas Brinkhues. Die medizinische Leitung wurde von den beiden Ärzten Jens Eisenack und Dr. Guido Euting übernommen.

Das medizinische Personal – Ärztinnen und Ärzte sowie medizinische Fachangestellte – ist über die KVWL gestellt worden, die Apothekerinnen und Apotheker sowie pharmazeutisch-technischen Angestellten über die Apothekerkammer Westfalen-Lippe – hier oblag die Leitung dem Bocholter Apotheker Wolfang Matenaer.

Um den Sanitätsdienst im Impfzentrum kümmerte sich das DRK. Zudem waren die Hilfsorganisationen ASB, DLRG, JUH und MHD sowie das THW und die Feuerwehren auf verschiedenste Weise in die Aktivitäten des Impfzentrums eingebunden. Die übrigen Aufgaben übernahmen Bedienstete des Kreises Borken sowie eine große Zahl von neu eingestellten Beschäftigten des Impfzentrums

14.10 Uhr: Die für die Lagebewertung wichtige 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen (NRW) liegt aktuell laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) landesweit bei 1,42.

Der Anteil der Covid-19-Patienten gemessen an der Gesamtzahl der zur Verfügung stehenden Intensivbetten liegt in NRW bei 6,42 Prozent, die landesweite 7-Tages-Inzidenz beträgt aktuell 55,9.

13.30 Uhr: Die Situation in den Krankenhäusern im Kreisgebiet, die COVID-19-Patienten behandeln, sieht heute so aus:

  • Klinikum Westmünsterland (Krankenhäuser in Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn): Stationär 3 Corona-Patienten, davon 0 auf der Intensivstation.
  • Antonius-Hospital Gronau: 0 Corona-Patienten, davon 0 auf der Intensivstation.

12 Uhr: Im November 2020 hatte das Land angeordnet, dass in jedem Kreis und jeder kreisfreien Stadt in NRW ein Impfzentrum eingerichtet werden sollte. Im Kreis Borken entstand es daraufhin binnen kürzester Zeit im Gebäude des kreiseigenen interkommunalen Bauhofes an der Ortsgrenze von Velen und Gescher.

Rund 190.000 Euro kosteten Ende 2020 Aufbau und Einrichtung. Für die Organisation und Logistik dieser Einrichtung zeichnete die Kreisverwaltung verantwortlich.

Um das medizinische Personal sowie die erforderliche Software kümmerte sich die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Viele Kräfte der Hilfsorganisationen waren von Anfang an in die Arbeiten eingebunden.

11.15 Uhr: Die Inzidenzen der labortechnisch bestätigten SARS-CoV-2-Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen stellen sich für die Kreise und kreisfreien Städte im Regierungsbezirk Münster wie folgt dar (Zahlen in Klammern: Meldung vom Vortag):

  • Stadt Bottrop 37,5 (41,7)
  • Kreis Borken 32,5 (32,8)
  • Kreis Coesfeld 17,2 (21,7)
  • Stadt Gelsenkirchen 93,0 (83,8)
  • Stadt Münster 33,8 (43,9)
  • Kreis Recklinghausen 55,2 (59,0)
  • Kreis Steinfurt 26,6 (26,6)
  • Kreis Warendorf 56,2 (52,3)

10.15 Uhr: Bundesweite Aufmerksamkeit erfuhr das Impfzentrum durch die Anfang März eingerichtete „Rest-Impfstoff-Börse“: Bis dahin waren die abends übriggebliebenen Impfdosen an den Rettungsdienst oder Menschen in nahegelegenen Behinderteneinrichtungen verimpft worden, damit die Impfstoffe nicht verfallen.

Als dieser Personenkreis weitgehend versorgt war, wurde das Angebot der Rest-Impfstoff-Börse geschaffen: Impfwillige Personen aus dem Kreis konnten sich über das „chayns-System“ registrieren.

Aus der Liste der registrierten Personen wurden – wenn abends Impfdosen übrigblieben – aus der am höchsten priorisierten Gruppe Personen ausgewählt und dann kontaktiert.

Diese mussten dann innerhalb von 60 Minuten am Impfzentrum sein und konnten so schon eine Impfung erhalten.

10 Uhr: Der letzte Tag des Kreisimpfzentrums in Velen ist heute angebrochen. Auch auch alle anderen Impfzentren in NRW schließen nach dem Willen des Landes ihre Pforten.

„Dass der Kreis Borken bei der Quote der Corona-Schutzimpfungen so gut dasteht, haben wir zum Großteil unserem Impfzentrum in Velen zu verdanken“, bilanziert jetzt Landrat Dr. Kai Zwicker.

Mehr als 250.000 Impfungen hat es im „Impfzentrum Kreis Borken“ seit seiner Eröffnung am 8. Februar 2021 gegeben. Hinzu kommen rund 60.000 Impfungen, die – gesteuert von der „Koordinierenden Einheit“ des Impfzentrums – mobile Einsatzteams in den Kommunen im Kreis durchgeführt haben.

Mittwoch, 29. September

16.45 Uhr: 267.041Personen (71,8 Prozent) sind bisher im Kreis Borken vollständig gegen das Coronavirus geimpft worden. Das ist ein Plus von 495 Personen gegenüber dem Vortag.

16.06 Uhr: Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Dienstag auf heute von 2780 auf 2750 gesunken. Die Zahl der insgesamt labordiagnostisch bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) im Regierungsbezirk Münster hat sich in diesem Zeitraum von 125.211 auf 125.469 erhöht.

15.22 Uhr: Die für die Lagebewertung wichtige Hospitalisierungsinzidenz (Hospitalisierungen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner) in Nordrhein-Westfalen (NRW) liegt aktuell laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) landesweit bei 1,31.

Der Anteil der Covid-19-Patienten gemessen an der Gesamtzahl der zur Verfügung stehenden Intensivbetten liegt in NRW bei 6,73 Prozent, die landesweite 7-Tages-Inzidenz beträgt aktuell 53,9.

14.30 Uhr: Noch gibt es keine heiße Spur auf der Suche nach dem möglichen Brandstifter, der am Sonntag die Teststation in Ottenstein angezündet haben soll. Doch die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Der Staatsschutz hat übernommen.

13.50 Uhr: Die Ahauser Haus- und Kinderärzte haben aktuell viel zu tun. Grund ist eine besonders früh einsetzende Erkältungswelle. „Unser Immunsystem hat sich gelangweilt“, sagt ein erfahrener Hausarzt. Gelangweilt wegen Corona.

12.40 Uhr:
Die Situation in den Krankenhäusern im Kreis, die COVID-19-Patienten behandeln, sieht heute so aus:

  • Klinikum Westmünsterland (Krankenhäuser in Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn): Stationär 4 Corona-Patienten, davon 0 auf der Intensivstation.
  • Antonius-Hospital Gronau: 3 Corona-Patienten, davon 1 auf der Intensivstation.

11.50 Uhr: Die Inzidenzen der labortechnisch bestätigten SARS-CoV-2-Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen stellen sich für die Kreise und kreisfreien Städte im Regierungsbezirk Münster wie folgt dar (Zahlen in Klammern: Meldung vom Vortag):

  • Stadt Bottrop 41,7 (44,3)
  • Kreis Borken 32,8 (32,0)
  • Kreis Coesfeld 21,7 (28,5)
  • Stadt Gelsenkirchen 83,8 (80,3)
  • Stadt Münster 43,9 (46,1)
  • Kreis Recklinghausen 59,0 (62,7)
  • Kreis Steinfurt 26,6 (26,1)
  • Kreis Warendorf 52,3 (51,5)

11 Uhr: Erneut gibt es im Kreis Borken einen Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Bereits gestern meldete der Kreis einen Todesfall aus Ahaus. Verstorben war eine Frau.

Der jüngste Todesfall ist jetzt Gronau zugeordnet. Gestorben ist ein Mann. Der Todesfall wurde statistisch einem Vortag zugeordnet. Damit sind in Gronau seit Beginn der Pandemie 52 Personen im Zusammenhang mit Corona gestorben. Die kreisweite Zahl ist jetzt auf 277 gestiegen.

Und erstmals seit Tagen ist Zahl der aktuell Infizierten nicht gesunken. Zuletzt gingen die Zahlen rapide nach unten. Heute stagniert das Ganze. 261 Personen (+1) sind momentan mit dem Virus infiziert. 34 Neuinfektionen stehen 33 Gesundete gegenüber.

Dienstag, 28. September

17.07 Uhr: Bis Donnerstag (30. September) ist das „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen in Betrieb. Ohne Terminanmeldungen sind dort solange noch Impfungen jeweils in der Zeit von 14 bis 19 Uhr möglich. Danach schließt das Impfzentrum wie alle anderen Impfzentren in NRW auf Weisung des Landes und das Impfen übernehmen ab 1. Oktober vollständig die niedergelassenen Ärzte.

16.43 Uhr: Noch immer lassen sich Menschen im DRK-Impfbus und bei mobilen Teams impfen. In dieser Woche waren es 85 Impfungen in Bocholt, 147 in Gronau, 121 in Borken und 65 in Rhede.

12.35 Uhr:
In den Krankenhäusern in Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn werden zurzeit fünf Corona-Patienten stationär behandelt, davon zwei auf der Intensivstation. Im Antonius-Hospital Gronau sind es vier Corona-Patienten, davon einer auf der Intensivstation.

12.32 Uhr:
Der Kreis Borken schreibt in einer Pressemitteilung, dass es sich bei dem neuesten Todesfall um eine Frau aus Ahaus handelt.

11.01 Uhr:
So sieht die Infektionslage zurzeit in den Orten aus (aktuell Infizierte):

  • Ahaus: 37 (36)
  • Heek: 4 (4)
  • Legden: 4 (4)
  • Stadtlohn: 20 (19)
  • Südlohn: 5 (5)
  • Vreden: 6 (6)

10.47 Uhr: Insgesamt sind im Kreis Borken seit Beginn der Pandemie 276 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Seit einigen Tagen häufen sich die Todesfälle wieder. In einem Monat sind im Kreis Borken neun Menschen verstorben.

10.34 Uhr: Die Infektionszahlen im Kreis Borken sind weiterhin niedrig. Heute verzeichnet das Kreisgesundheitsamt vier Neuinfektionen, die Inzidenz sinkt auf 32,0. Allerdings ist es auch wieder zu einem Todesfall in Ahaus im Zusammenhang mit dem Coronavirus gekommen.

Montag, 27. September

18.30 Uhr: Die Teststation in Ottenstein ist ausgebrannt. Eine wüste Drohung wurde an das Zelt gesprüht. Betreiber Andre Hörst spricht von Angst unter den Mitarbeitern und weiß nicht, wie es weitergeht.

17.40 Uhr: Im nächsten Jahr wollen die Stadtlohner mit einem neuen Stadtfest durchstarten. Corona Hin oder Her. Eine „Hochzeit“ mit der Kirmes aber wird es nicht geben. Stattdessen bahnt sich eine andere Verbindung an.

16.45 Uhr: 265.956 Personen oder 71,51 Prozent sind im Kreis Borken bereits zweifach geimpft (Stand 26. September). Das ist ein Plus von 302 Personen gegenüber dem Vortag.

15.55 Uhr: Die für die Lagebewertung wichtige 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen (NRW) liegt aktuell laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) landesweit bei 1,18.

Der Anteil der Covid-19-Patienten gemessen an der Gesamtzahl der zur Verfügung stehenden Intensivbetten liegt in NRW bei 7,14 Prozent, die landesweite 7-Tages-Inzidenz beträgt aktuell 57,5.

14.50 Uhr: Die Situation in den Krankenhäusern im Kreis, die COVID-19-Patienten behandeln, sieht heute so aus:

  • Klinikum Westmünsterland (Krankenhäuser in Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn): Stationär 4 Corona-Patienten, davon 2 auf der Intensivstation.
  • Antonius-Hospital Gronau: 6 Corona-Patienten, davon 1 auf der Intensivstation.

13.38 Uhr: Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken zum Coronavirus für medizinische Fragen, zur Impfung und Testung ist unter der Rufnummer 02861/681-1616 montags bis freitags von 8.30 bis 16 Uhr zu erreichen.

12.39 Uhr: Die Inzidenzen der labortechnisch bestätigten SARS-CoV-2-Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen stellen sich für die Kreise und kreisfreien Städte im Regierungsbezirk Münster wie folgt dar (Zahlen in Klammern: Meldung vom Vortag):

  • Stadt Bottrop 46,0 (46,9)
  • Kreis Borken 37,1 (37,1)
  • Kreis Coesfeld 32,6 (32,2)
  • Stadt Gelsenkirchen 68,7 (69,9)
  • Stadt Münster 49,3 (55,0)
  • Kreis Recklinghausen 62,4 (62,4)
  • Kreis Steinfurt 31,5 (31,7)
  • Kreis Warendorf 50,5 (50,5)

11.50 Uhr: Nach der aktuellen Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) sollten immungesunde Personen, die eine mittels PCR-Test nachgewiesene Coronavirus-Infektion durchgemacht haben, nur eine Impfstoffdosis erhalten. Dies gilt auch, wenn der Infektionszeitpunkt länger als sechs Monate zurückliegt.

Möglich ist eine Impfung aber auch schon ab vier Wochen nach dem Ende der Corona-Symptome, wenn beispielsweise eine Exposition gegenüber künftig auftretenden Virusvarianten gegeben ist, gegen die eine durchgemachte Coronavirus-Infektion keinen ausreichenden Schutz mehr vermittelt.

Nach gesicherter asymptomatischer Coronavirus-Infektion kann die Impfung laut STIKO bereits ab vier Wochen nach der Labordiagnose erfolgen.

11.07 Uhr: Wie die digitalen Corona-Impfzertifikate lassen sich auch Genesenen-Zertifikate per QR-Code in die CovPass-App bzw. in die Corona-Warn-App importieren. Solche QR-Codes versendet ab sofort auch das Kreisgesundheitsamt Borken. Das teilt der Kreis Borken mit.

Ein Genesenen-Zertifikat erhalten automatisch alle Personen, die eine Infektion mit dem Coronavirus durchgemacht haben und im Kreis Borken als Indexfall registriert sind.

Die Versendung erfolgt im Regelfall 28 Tage nach dem positiven PCR Test. Der Nachweis ist 6 Monate gültig.

Wichtig: Nach Ablauf dieser Frist und bevor eine Impfung stattgefunden hat, gilt die Person als nicht vollständig geimpft und eben auch nicht als genesen.

10 Uhr: Dass das Infektionsgeschehen (auch im Kreis Borken) in den letzten Tagen und Wochen an Dynamik verloren hat, belegen die Zahlen. Kommt dann noch das so genannte „Montagsphänomen“ hinzu, lesen sich die aktuelle Entwicklung der Zahlen besonders erfreulich.

Da in der Regel am Sonntag aus den Laboren keine Testergebnisse beim Kreisgesundheitsamt eingehen, steht praktisch jeden Montag – und das schon seit Wochen – die Null bei den Neuinfektionen. So auch heute.

Fünf Personen gelten als gesundet, sodass die Zahl der aktuell Infizierten um diese 5 auf jetzt 260 gesunken ist. So wenig aktuell Infizierte gab es zuletzt Mitte August. Unverändert im Vergleich zum Vortag bleibt die Inzidenz mit 37,1.

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