Corona-Patient aus Ahaus im St.-Marien-Krankenhaus verstorben

Coronavirus

Ein 80-jähriger Ahauser ist am Samstag an den Folgen der durch das Coronavirus ausgelösten Covid-19-Erkrankung verstorben. Das teilte der Kreis Borken am Montag mit.

Ahaus

, 06.04.2020, 18:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Aktuell werden in den Krankenhäusern des Klinikums Westmünsterland in Ahaus, Bocholt und Borken 33 Coronavirus-Infizierte behandelt. Elf von ihnen befinden sich auf der Intensivstation.

Aktuell werden in den Krankenhäusern des Klinikums Westmünsterland in Ahaus, Bocholt und Borken 33 Coronavirus-Infizierte behandelt. Elf von ihnen befinden sich auf der Intensivstation. © Klinikum Westmünsterland

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken lag am Montagnachmittag bei 681 (Sonntag 664). 264 Personen (246) sind inzwischen gesundet.

15 Personen sind im Kreis Borken inzwischen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Damit hat sich die Zahl der Todesfälle im Kreis um drei erhöht: Am Samstag sind ein schwer vorerkrankter 80-jähriger Ahauser im St.-Marien-Krankenhaus in Ahaus, eine 88-jährige Frau aus Bocholt im Uniklinikum Münster und 92-jährige Gronauerin im Gronauer Krankenhaus verstorben.

Landrat Dr. Kai Zwicker spricht den Angehörigen der Verstorbenen sein tiefempfundenes Mitgefühl aus.

Genaue Zahlen zu Coronavirus-Infektionen in den Städen und Gemeinden des Kreise Borken gibt es hier.

In den Krankenhäusern im Kreis Borken, die COVID-19-Patienten behandeln (Ahaus, Bocholt, Borken, Gronau) stehen Intensivplätze sowohl mit als auch ohne Beatmungstechnik derzeit in ausreichendem Maße zur Verfügung.

Trotzdem treffen diese Krankenhäuser durch Kapazitätsausbau weitere Vorsorge. So teilt etwa das Klinikum Westmünsterland für seine Standorte Ahaus, Bocholt und Borken mit, dass Stand Montag, 6. April. 33 Patienten mit dem Coronavirus in den drei Krankenhäusern behandelt werden, 11 davon befinden sich auf der Intensivstation. 70 Intensivbetten stehen aktuell zur Verfügung, 23 können noch ergänzt werden.

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Landrat Dr. Kai Zwicker appelliert erneut an Bürger, ihre sozialen Kontakte auf das Nötigste zu reduzieren, engen Kontakt zu vermeiden und Abstand zu halten. Das gelte jetzt insbesondere auch trotz des schönen Wetters. „Draußen Fahrradfahren, spazieren gehen oder joggen ist natürlich erlaubt, aber eben alleine oder zu zweit und mit dem nötigen Abstand“, so Dr. Zwicker.

„Achten Sie weiterhin auf die Hygieneregeln, insbesondere auf regelmäßiges, gründliches Händewaschen!“ Auf diese Weise schütze man nicht nur sich selbst, sondern auch die Risikogruppen, wie ältere und vorerkrankte Menschen.

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