Das passiert nach der Wahl: Vereidigung, erste Sitzung, vernichtete Zettel

hzKommunalwahl in Ahaus

Das Ergebnis der Kommunalwahl in Ahaus steht offiziell fest. Stärkste Kraft im Rat ist weiter die CDU, Bürgermeisterin bleibt Karola Voß. Doch wie geht es nun weiter? Die Details im Überblick.

Ahaus

, 18.09.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit Spannung wurde der Kommunalwahl 2020 entgegengefiebert. Seit Sonntag stehen die Sieger und Verlierer fest. Bürgermeisterin Karola Voß (parteilos) wurde mit überwältigender Mehrheit in ihrem Amt bestätigt. Trotz der herben Schlappe für ihren Kandidaten Dr. Michael Räckers konnte die CDU ihre Mehrheit im Stadtrat verteidigen. Auch die Grünen konnten punkten und legten um gut sechs Prozent zu.

Doch wie geht es nun weiter? Am Ergebnis, das ist klar, gibt es nichts mehr zu rütteln. Am Dienstag hat der Wahlausschuss der Stadt Ahaus die Ergebnisse festgestellt. Das offizielle Amtsblatt wurde am Donnerstag (17. September) veröffentlicht. Die neuen Ratsmitglieder erhalten in Kürze Post vom Wahlleiter.

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Auch weitere organisatorische Arbeiten wurden bereits erledigt oder stehen in Kürze an. Die Wahlurnen wurden bereits vom Baubetriebshof abgeholt und werden im Rathaus verwahrt. Die nicht benötigten Stimmzettel werden nach Angaben der Stadt zeitnah vernichtet.

Auf Anfrage erklärte Stefan Hilbring von der Pressestelle der Stadt Ahaus: „Die bei der Wahl genutzten Stimmzettel müssen mindestens bis zum 60. Tag vor der nächsten Kommunalwahl aufbewahrt werden.“

Erste Sitzung mit neuem Rat am 4. November

Das erste Mal in neuer Konstellation zusammen kommt der Rat am Mittwoch, 4. November. Das ist der Termin für die sogenannte konstituierende Ratssitzung. Bei diesem Anlass wird Bürgermeisterin Karola Voß neu vereidigt und offiziell in ihr Amt eingeführt. Auch die Verpflichtung der neuen Ratsmitglieder steht auf dem Programm.

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Wie üblich werden bei diesem Anlass auch die ehrenamtlichen Stellvertreter der Bürgermeisterin gewählt; ebenso die Ortsvorsteher für Alstätte, Graes, Wessum, Ottenstein und Wüllen. Die Installierung der Pflichtausschüsse wird am 4. November ebenfalls stattfinden. Die Besetzung der Ausschüsse findet voraussichtlich in der zweiten Sitzung des neuen Rates statt.

Alter Rat tagt noch zweimal

Neben des obligatorischen Ablaufs einer konstituierenden Ratssitzung ist es aber ebenfalls möglich, weitere Tagesordnungspunkte einzubringen. „Das wurde in der Vergangenheit auch schon praktiziert“, erklärt Stefan Hilbring.

Für den alten Rat ist die Arbeit aber mit der Kommunalwahl noch nicht beendet. So tagt der Stadtrat noch am Mittwoch, 7. Oktober, und am Mittwoch, 27. Oktober, bevor zumindest ein Teil der Mitglieder seinen Platz räumen muss.

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