Stadt Ahaus verärgert Bewerber mit Hinhaltetaktik

hzKlare Kante

Zum ewigen Warten der Interessenten auf eine Antwort der Stadt Ahaus zum Thema Baugebiet am Hoher Kamp West 2 lesen Sie hier einen Kommentar.

Ahaus

, 22.01.2020, 19:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dass Weihnachten und Silvester einen festen Platz im Kalender haben, ist selbstverständlich – für die Stadt Ahaus jedoch nicht. Die Verwaltung benutzt die Feiertage als fadenscheinige Ausrede dafür, dass die Bewerber für die Grundstücke am Hoher Kamp West 2 noch immer keine Rückmeldung bekommen haben.

Mal in die Lage der Interessenten versetzen

Geht‘s noch? Die Feiertage kamen nicht überraschend – liegen sie doch in jedem Jahr auf den gleichen Tagen. Man kann nur hoffen, dass die Stadt Ahaus nun korrekte Kalender in ihren Büros hängen hat, auf denen Weihnachten und Silvester ordentlich vermerkt sind.

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Man sollte sich mal in die Lage der Interessenten versetzen. Pläne wurden geschmiedet, Kalkulationen angefertigt, alle Unterlagen fristgerecht eingereicht. Und dann? Eigentlich wollte die Stadt die Bewerber nach zwei Wochen informieren. Nun sind schon zwei Monate seit Ende der Bewerbungsfrist vergangen.

Beamten lehnen sich lieber zurück

Ende Januar ist nun das nächste Ziel oder vielleicht auch nur die nächste Etappe der Verzögerung, um wieder ein neues Datum mitzuteilen. Die Verwaltung will Dienstleister für die Bürger der Stadt sein – so nicht. Ich habe gedacht,„Servicewüste Deutschland“ sei passé, aber wenn man sieht, was in Ahaus passiert...

Die Beamten lehnen sich lieber zurück und beobachten das Geschehen aus der Vogelperspektive. Bewerber für die Grundstücke gibt es doch genug. „Die werden sich freuen, wenn sie die Zusage für ein Grundstück bekommen“, wird sich manch‘ ein Behördenangestellter denken und sich dabei entspannt in seinen Bürosessel zurücklehnen.

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