Einblicke in den Corona-Alltag: Entspannte Ostertage auch ohne Strand

Coronavirus

Die Ostertage haben wir in diesem Jahr, wie wahrscheinlich viele, ganz anders verbracht als normalerweise. Das war zwar schon vor der Corona-Zeit geplant, aber eigentlich nicht so .

Ahaus

, 13.04.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Weder die dänische Küste noch der Baggersee waren an Ostern für uns zugänglich.

Weder die dänische Küste noch der Baggersee waren an Ostern für uns zugänglich. © Sascha Keirat

Ostern lief bei uns in den letzten zehn Jahren eigentlich immer nahezu gleich ab. Am Karfreitag zu den Eltern in den Norden. Fisch essen. Am Samstag feiern gehen mit alten Schulfreunden – was in den letzten Jahren leider stetig knapper ausgefallen ist. Sonntag dann morgens, mittags und abends schönes Osteressen mit der Familie. Und danach oder am frühen Ostermontag wieder zurück ins Münsterland. Denn als Sportredakteur gab es an diesem Feiertag für mich meist reichlich zu tun.

Urlaub in Dänemark muss ausfallen

In diesem Jahr ist alles anders. Das war sogar schon vor der Corona-Krise klar. Geplant hatten wir eigentlich einen Dänemark-Urlaub mit Freunden. Dass daraus nichts wird, darauf haben wir uns schon vor einem Monat eingestellt. Und zunächst mit dem gewohnten Elternbesuch geliebäugelt. Doch da Corona immer noch omnipräsent ist, gab‘s diesmal Ostern zu viert zu Hause.

Nachdem wir ja nun schon fast einen Monat die meiste Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen, war der Gedanke zunächst komisch. Aber ich würde sagen: Wir haben das Beste draus gemacht. Der Fisch war auch so lecker. Das Freunde-Treffen haben wir einfach aufs Internet verlegt. Zumindest die vertrauten Stimmen gaben einem das Gefühl, mal wieder in anderer Gesellschaft zu sein.

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Am Sonntag dann ein Ausflug in den Wald. Eine Aktivität, die wir erst seit einigen Wochen regelmäßig betreiben. Eigentlich nur aus Mangel an Alternativen, aber durchaus lohnenswert. Alle waren entspannt und hatten ihren Spaß bei Kaiserwetter. Einziges Manko: Der Baggersee, um den herum der Spaziergang führte, war gesperrt.

Ostertage ohne Stress

Die Feiertage im engen Familienkreis verbringen, ohne lange Autofahrten, das hatte schon was. Vor allem wenig Stress. Natürlich hätten wir die Tage gerne an der dänischen Küste verbracht und viele Menschen lieber persönlich getroffen statt nur per Videoanruf oder Chat, aber wie schon erwähnt: Ich glaube, wir haben das Beste draus gemacht. Und die Arbeit am Ostermontag, die hielt sich diesmal auch in Grenzen.

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