Einblicke in den Corona-Alltag: Homeoffice mit Katze will geplant sein

Coronavirus

Haustiere und Homeoffice – kann funktionieren, will aber geplant sein. In Zeiten der Corona-Pandemie mehr denn je. Immerhin gehört das Homeoffice derzeit zum Alltag. Und bietet „Fallen“.

Ahaus

, 06.04.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Homeoffice mit Katze(n) will wohl durchdacht sein.

Homeoffice mit Katze(n) will wohl durchdacht sein. © Till Goerke

Das Coronavirus hat unser Leben fest im Griff. Da heißt es, so gut es nur eben geht, zu Hause zu bleiben. Und das gilt auch für den Arbeitsalltag. Schon seit Wochen ist unsere Redaktion praktisch verwaist. Homeoffice ist angesagt. Doch dabei gilt es einiges zu beachten. Auch mit Blick auf die Haustiere.

Eins vorweg: Unvorbereitet bin ich selbstverständlich nicht in das „Abenteuer“ Homeoffice gestartet. Nicht nur ein Experteninterview habe ich zum Thema effektive Heimarbeit gelesen. Ein fester Tagesablauf ist wichtig, Tagesziele am Morgen festlegen, Pausen nicht vergessen und wenn möglich Arbeits- und Freizeitbereich trennen. So soll das Abschalten nach Feierabend besser gelingen.

Aus Schaden wird man klug

So weit so gut – lässt sich alles umsetzen. Doch was allen Ratgeber-Interviews fehlt, sind die einfachen Dinge. Jene, die ebenfalls zum alltäglichen Leben gehören, deren man sich aber oftmals gar nicht so bewusst ist. Oder erst dann, wenn es ein „Unglück“ gab. So wie bei mir.

Donnerstagmorgen. Notizzettel, Handy, Ohrenstöpsel, Laptop und Co. liegen sorgfältig auf dem Schreibtisch und rund um den Computer verteilt. Da fällt mir auf: Kaffee vergessen. Also fix aus der Küche geholt. Die Chance für meine Katze Shari. Schwupps saß sie auf dem Schreibtisch.

Statt sie zu ermahnen, zückte ich das Handy. Für einen Schnappschuss. Mein Fehler, ich gebe es zu. Und einer, der prompt bestraft wurde.

Heimchaos, das kein Mensch braucht

Denn nur Sekunden später knallte das Fenster im Arbeitszimmer zu. Durchzug sei Dank. Der Anfang vom Heimchaos. Rückenhaare aufgestellt, Sprung in die Höhe und mit einem Irrsinn-Tempo flitze meine Katze vom Schreibtisch durch das Zimmer hinaus in der Flur und war weg. Und hinterließ Chaos.

Handy, Zettel, Stifte – alles war durch das gesamte Zimmer verteilt. Wie in einem schlechten Comic-Film. In meinem Fall leider nur Realität. Also war Puzzlearbeit angesagt, um alle Notizen wieder richtig zu ordnen. Beschäftigungstherapie. Habe ja sonst nichts zu tun.

Die Erkenntnis des Tages für mich: In Zeiten von Homeoffice den Schreibtisch nicht unbeaufsichtigt lassen. Zumindest nicht, wenn die „Mitbewohner“ in der Nähe sind. Heimarbeit mit Katze will geplant sein. Darauf hat kein Experte im Interview hingewiesen. Oder hätte ich einfach selbst darauf kommen müssen? Ich fürchte irgendwie schon…

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