„Frag doch mal den Arzt“: Telefonsprechstunde zum Thema Urologie

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Dr. Björn Haben beantworten im Rahmen der Telefonsprechstunde am Mittwoch, 26. Oktober, alle Fragen rund um das Thema Urologie.
Dr. Björn Haben beantworten im Rahmen der Telefonsprechstunde am Mittwoch, 26. Oktober, alle Fragen rund um das Thema Urologie. © Klinikum Westmünsterland
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In der Telefonsprechstunde „Frag doch mal den Arzt“ in Zusammenarbeit der Münsterland Zeitung mit dem Klinikum Westmünsterland beantwortet am Mittwoch, 26. Oktober, zwischen 14 und 16 Uhr Chefarzt Dr. Björn Haben alle Fragen zur Urologie im Ahauser Krankenhaus.

Mit einem Urologen verbinden viele einen Facharzt für Männer, vergleichbar mit dem Gynäkologen als Facharzt für Frauen. Das stimmt so jedoch nicht. Zwar behandeln Urologen auch Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane, aber in erster Linie sind sie ausgewiesene Spezialisten für die Nieren, den Harnleiter, die Harnblase, die Harnröhre (also für die harnbildenden und harnableitenden Organe) sowie die Prostata. Beschwerden in den meisten dieser Bereiche können sowohl Männer als auch Frauen betreffen.

Frühe Untersuchungen entscheidend

Und gerade der Harntrakt und die Genitalien sind besonders häufig von Krebserkrankungen betroffen. Rund ein Viertel aller bösartigen Tumore treten hier auf. Der Urologe ist somit der wichtigste Ansprechpartner für die Diagnosestellung und Therapiesteuerung dieser Krebserkrankungen.

„Durch frühzeitige Erkennung und verbesserte sowohl diagnostische als auch therapeutische Verfahren konnte die Heilungsrate aller urologischen Krebserkrankungen in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend verbessert werden“, erklärt Dr. Björn Haben, Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie im St. Marien-Krankenhaus Ahaus und betont, dass Vorsorge-Untersuchungen in bestimmten Altersgruppen keineswegs überflüssige Termine sind, sondern oft eine entscheidende Richtung für die weitere Lebensqualität der Patienten vorgeben.

Verantwortung für eigene Gesundheit übernehmen

„Insgesamt wird es immer wichtiger, dass die Patienten sensibilisiert sind und selbst Verantwortung für ihre eigene Gesundheit übernehmen“, richtet Dr. Björn Haben einen Appell an jeden Einzelnen. „Der Körper sendet häufig Warnzeichen. Mit Beschwerden wie Schmerzen beim Wasserlassen oder Blut im Urin sollte man zum Arzt gehen. Ab einem gewissen Alter ist vor allem für Männer ein regelmäßiger Besuch beim Urologen sinnvoll – nicht nur für die Prostatavorsorge“, ergänzt der erfahrene Urologe.

Alle Fragen rund um die Behandlung und Vorsorge urologischer Erkrankungen beantwortet Dr. Björn Haben am Mittwoch, 26. Oktober, in der Zeit von 14 bis 16 Uhr unter der Nummer unter der Telefonnummer (02561) 9 92 30 10.