Unter anderem am Ahauser Busbahnhof war eine der jungen Frauen bedrängt und an intimen Stellen angefasst worden. Dem 24-jährigen Angeklagten konnte das Gericht am Donnerstag die Taten aber nicht nachweisen. Er wurde freigesprochen. © Stephan Rape
Beweise nicht ausreichend

Freispruch: Missbrauch an Mädchen (12, 16 und 17) nicht nachgewiesen

Fast drei Jahre nach Übergriffen auf drei Mädchen und Teenager in Ahaus kam es am Donnerstag zum Prozess. Doch einem 24-Jährigen waren die Taten nur durch Zeugenaussagen nicht nachzuweisen.

Drei Mädchen und Jugendliche wurden mitten in Ahaus Opfer sexueller Übergriffe. Das jüngste Opfer war damals gerade einmal zwölf Jahre alt. Die Taten ereigneten sich schon im April 2019, doch die Mühlen der Justiz mahlten langsam. Am Donnerstag (20. Januar) stand deswegen ein 24-jähriger Mann vor dem Amtsgericht. Er lebt inzwischen in Bochum. Schon zu Beginn des Verfahrens stritt er jede Beteiligung an den Taten vehement ab.

Drei Opfer schildern tief bewegt die Tathergänge

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Vier Stunden Verhandlung trotz enorm hoher Inzidenz

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Ursprünglich Münsteraner aber seit 2014 Wahl-Ahauser und hier zuhause. Ist gerne auch mal ungewöhnlich unterwegs und liebt den Blick hinter Kulissen oder normalerweise verschlossene Türen. Scheut keinen Konflikt, lässt sich aber mit guten Argumenten auch von einer anderen Meinung überzeugen.
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Stephan Rape

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