Gospeltrain aus Ahaus berührt das Publikum mit persönlichen Erinnerungen

hzKonzert

Groß ist die Beliebtheit des Ahauser Gospeltrain-Chores. Das zeigte der Andrang zum Weihnachtskonzert des Chores im Fürstensaal. Das Programm berührte auf ganz unterschiedliche Weise.

Ahaus

, 22.12.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Als Albert Göken mit seinem Chor die Bühne betrat, war der Jubel schon groß.

Noch größer war er am Ende – der Chor kam ohne Zugaben nicht aus dem Saal.

Der Gospeltrain glänzte bisher durch die schwungvolle und mehrstimmige Interpretation von Gospel-Songs. Für dieses Konzert hatte der Chor stimmungsvolle deutsche und englische Weihnachtslieder einstudiert, die mit manchmal sehr persönlichen Geschichten der Chormitglieder gewürzt wurden.

Weihnachtslieder

„Deck the Hall“ war eines der berührenden Weihnachtslieder, die der Chor präsentierte. Das Weihnachtslied stammt aus England und wurde bereits im 16. Jahrhundert geschrieben.

Berührend feierlich sang der Chor das Ave Maria aus dem Weihnachtswiegenlied, bevor Albert Göken auch das Publikum einbezog.

Gospeltrain aus Ahaus berührt das Publikum mit persönlichen Erinnerungen

Als ein Schneemann durch die Publikumsreihen ging, war die Freude besonders groß. © MEISEL-KEMPER

„Meine Tochter hat eine Loop-Maschine. Wenn man da drauftritt, wiederholt sich die Melodie. Ihr seid jetzt die Loop-Maschine und ich trete nur symbolisch auf euch drauf“, kündigte Göken in seiner fröhlichen Art an.

Und das war nicht das letzte Mal, dass er das Publikum zum Mitsingen des Refrains animierte. „Drummerboy“, „African Noel 1“, „Christmas Kumbaya“ und auch der Song „Frosty the Snowman“ begeisterten das Publikum.

Als dann noch ein Schneemann durch die Publikumsreihen ging, war die Freude besonders groß.

Erinnerungen

Die Geschichte über den kleinen Baumwollfaden, der sich mit einem Klumpen Wachs zum Teelicht zusammen tat, berührte ebenso wie Geschichten aus der Jugendzeit mancher Chormitglieder. Da floss dann schon mal eine kleine Träne der Erinnerung.

Natürlich durfte zum Schluss des Weihnachtskonzertes das Lied „Stille Nacht“ nicht fehlen.

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