Kinderbetreuung

Großtagespflege „Wichtelbande“ ist in Graes gestartet

Bis zu neun Kinder unter drei Jahren haben in der Großkindertagespflege Platz, die Anfang März in Graes gestartet ist. Zwei Tagesmütter und eine Vertretungskraft kümmern sich um die Kinder.
Die Tagesmütter Katja Boonk (v.l.), Katharina Kottig und Lena Buhlmann in der neuen Großtagespflege Wichtelbande in Graes. © Stadt Ahaus

Seit Anfang März gibt es in Graes eine neue Kinderbetreuungseinrichtung, wie die Stadt Ahaus in einer Pressemitteilung schreibt. Die Fachkräfte Katharina Kottig, Katja Boonk und ab Sommer Lena Buhlmann stünden dann in der Großtagespflege „Wichtelbande“ für die Betreuung von bis zu neun Kindern unter drei Jahren bereit.

Davon werden zwei Tagesmütter in Vollzeit tätig sein und eine Tagesmutter ist eine Vertretungskraft, heißt es weiter. „Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, die Kinder in einer kleinen Gruppe, aber dennoch in einem familiären Umfeld begleiten und betreuen zu können. Mit unserer integrativen Arbeit nach dem situationsorientierten Ansatz mit Elementen der Montessori Pädagogik können wir die Kinder individuell begleiten“, so die drei Fachkräfte.

Viel Platz in kindgerecht gestalteten Räume

Die Großtagespflegestelle liegt in Graes an der Straße Up de Bree und bietet viel Platz für die Kinder. Mit großem Garten und kindgerecht gestalteten Räumen können dort alle Bedürfnisse der kleinen Tageskinder befriedigt werden. Die Räume sind – anders als bei Tagespflegepersonen – von den privaten Räumlichkeiten getrennt und bieten Spiel- und Bildungsmöglichkeiten, aber auch Rückzugs- und Schlafgelegenheiten.

Von einer Großtagespflege, einer recht unbekannten Form der Kinderbetreuung, ist nach dem Kinderbildungsgesetz NRW (KiBiz) die Rede, wenn sich zwei bis drei Tagespflegepersonen zum Verbund zusammenschließen, gemeinsam Räume anmieten und gleichzeitig bis zu maximal neun Kinder betreuen, so die Verantwortlichen. Ein klarer Unterschied zur Kita sei die personenbezogene Zuordnung, im Grunde ist die Großtagespflege also ein Modell zwischen Tageseltern und Kita.

Großtagespflege bietet einige Vorteile

„Wir sehen in der Großtagespflege viele Vorteile. Durch die verschiedenen Ausbildungen der Tagesmütter kann ein guter fachlicher Austausch zustande kommen. Besonders wichtig ist die Beziehungskontinuität zwischen Betreuungsperson und Kind“, erklärt Kathrin Kuiper vom Fachbereich Jugend der Stadt Ahaus.

So wird jedes Kind einer Tagespflegeperson vertraglich zugeordnet, die dann als feste Bezugsperson die Betreuung übernimmt und für das Wohl des Kindes verantwortlich ist“, so Kuiper weiter. Gemeinsam mit Brigitte Lammers ist sie für die Kindertagespflege in Ahaus zuständig. Mehr Informationen rund um die Kindertagespflege gibt es auf der Website der Stadt Ahaus (http://bit.ly/ahaus-kindertagespflege).

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