Guten Morgen: Der Seitenstreifen ist nicht immer sicher

Kolumne

In unserer Kolumne „Guten Morgen“ wünschen wir mit unterhaltsamen oder nachdenklichen Geschichten einen guten Start in den Tag. Heute geht es um eine nächtliche Autofahrt.

Ahaus

, 24.08.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Links gehen, der Gefahr ins Auge sehen“ - außerhalb von Ortschaften können Fußgänger durch die Wahl der Straßenseite ihre Sicherheit erheblich erhöhen. Das gilt besonders bei Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen.

„Links gehen, der Gefahr ins Auge sehen“ - außerhalb von Ortschaften können Fußgänger durch die Wahl der Straßenseite ihre Sicherheit erheblich erhöhen. Das gilt besonders bei Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen. © picture-alliance / gms

Sonntagmorgen um 4 Uhr war ich unterwegs auf der Landstraße 572 von Südlohn in Richtung Stadtlohn. Nichts los auf der Straße und - zugegeben - der einzelne Pkw-Fahrer war auch ganz schön müde.

Zwischen den beiden Radarfallenstandorten am Kalkloch wurde ich dann schlagartig hellwach. In Fahrtrichtung liefen dort zwei Personen nebeneinander auf dem Seitenstreifen, die ich erste im letzten Moment erkennen konnte.

Was für ein Leichtsinn! Ja sie waren auf dem Seitenstreifen.

Wer garantiert ihnen aber, dass trotzdem nicht mal ein Autofahrer über die weiße Linie nach rechts fährt, sei es aus Unachtsamkeit oder nur, um einem Kaninchen auszuweichen. Was habe ich schon in der Grundschule gelernt: Immer den linken Straßenrand benutzen, da sieht man den Verkehr der sich nähert und wird selber besser wahrgenommen.

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